In der heutigen Zeit gewinnt der Wunsch nach finanzieller Unabhängigkeit zunehmend an Bedeutung. Daher ist es essenziell, dass wir Frauen die Kontrolle über unsere Finanzen übernehmen. Aktien sind dabei eine hervorragende Option, langfristig Vermögen aufzubauen und unsere monetäre Zukunft aktiv zu gestalten.
Leider investieren Frauen bisher weitaus seltener als Männer, was in der Regel auf Unsicherheiten oder mangelndes Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zurückzuführen ist. Doch genau hier liegt auch eine Chance: Durch den Einstieg in den Wertpapiermarkt können wir nicht nur unsere finanzielle Unabhängigkeit stärken, sondern auch aktiv gegen die potenzielle Armut im Alter vorbeugen.
In diesem Artikel beleuchten wir die Herausforderungen, denen Frauen in der Finanzwelt begegnen, und zeigen Dir, wie Du mit gezielten Strategien und dem richtigen Mindset erfolgreich in die Finanzwelt einsteigen kannst!
Ist Altersarmut weiblich?
Altersarmut betrifft Frauen häufiger als Männer, die Gründe dafür sind vielfältig und liegen auf der Hand. Das wichtigste Problem ist die Lohnschere innerhalb der Bevölkerung. Frauen verdienen im Schnitt weniger Geld im Vergleich zu Männern, was sich negativ auf unsere Rentenansprüche auswirkt. Zudem unterbrechen Frauen ihre Erwerbstätigkeit häufiger für die Kindererziehung oder die Pflege von Angehörigen, was zu Zeiten ohne eigenes Einkommen führt. Teilzeitarbeit, auf die in der Regel ausgewichen wird, um Familie und Beruf zu vereinbaren, trägt ebenfalls zu Lücken bei den Rentenansprüchen bei.
Diese Faktoren summieren sich und führen dazu, dass Frauen im Alter finanziell schlechter abgesichert sind. Daher ist es für uns besonders wichtig, frühzeitig Maßnahmen zur Altersvorsorge für Frauen zu ergreifen und in Geldanlagen wie Aktien zu investieren, um unsere finanzielle Zukunft zu sichern.
Das Anlageverhalten von Frauen unter der Lupe
Viele von uns stehen vor einzigartigen Herausforderungen, wenn es um unsere Finanzplanung geht. Oft sind es nicht nur äußere Faktoren wie Gehalt, berufliche Situation oder Auszeiten, sondern auch innere Hürden, die den Weg zur sinnvollen Geldanlage erschweren.
Diese Herausforderungen betreffen insbesondere die folgenden Bereiche:
- Große Unsicherheiten: Wir haben häufig ein höheres Sicherheitsbedürfnis und Angst vor finanziellen Verlusten oder Fehlern.
- Mangelndes Selbstvertrauen: Viele von uns fühlen sich unsicher, wenn es um Finanzentscheidungen geht, und glauben, nicht genug Finanzwissen zu besitzen.
- Komplexitätsangst: Finanzmärkte und -produkte erscheinen oft zu komplex, was uns von einer aktiven Auseinandersetzung mit unserer Zukunft abhält.
- Finanzielle Abhängigkeit: In Partnerschaften delegieren wir unsere Finanzentscheidungen häufig an den Partner, was uns in einer unsicheren Position belässt.
Um diesen Herausforderungen zu begegnen, ist es entscheidend, dass wir uns intensiv mit Wertpapieren, Finanzthemen und deren Tools auseinandersetzen. Finanzielle Bildung ermöglicht es uns, selbstbewusster Entscheidungen zu treffen und unsere finanzielle Zukunft selbstbestimmt zu gestalten.
Frauen investieren seltener, aber erfolgreicher als Männer
Interessanterweise lässt sich erkennen, dass Frauen, obwohl sie seltener investieren, oft erfolgreichere Sachen als Männer machen. Ein Grund dafür ist unser erhöhtes Risikobewusstsein, das uns dazu veranlasst, wohlüberlegte Entscheidungen zu treffen und impulsives Handeln zu vermeiden.
Dieser Umstand sorgt dafür, dass wir bei der Auswahl von Investitionen Vorsicht walten lassen und besonders sorgfältig vorgehen. Wir nehmen uns die Zeit, umfassende Recherchen durchzuführen, Marktbedingungen zu analysieren und fundierte Entscheidungen zu treffen. Wir setzen auf Strategien, die potenzielle Verluste minimieren und die Chancen auf langfristigen Erfolg maximieren. So bauen wir Schritt für Schritt ein stabiles und nachhaltiges Vermögen auf.
Einstieg in den Aktienmarkt – so geht’s
Der Einstieg in den Aktienmarkt mag auf den ersten Blick komplex erscheinen, doch mit der richtigen Herangehensweise und Vorbereitung kannst Du erfolgreich investieren. Wichtig ist laut Expertinnen wie Jenny Dressel (@frauen_mit_optionen), der bekannten Finanzbloggerin auf Instagram, dass Du Dir zunächst einen Überblick über Deine finanzielle Situation verschaffst und festlegst, wie viel Du monatlich investieren kannst. Dabei spielt auch das Verständnis des Verhältnisses von Risiko und Rendite eine entscheidende Rolle.
Bevor Du mit dem Investieren beginnst, ist es notwendig, ein Wertpapierdepot zu eröffnen. Dieses Depot dient als Konto für Deine Aktien und Wertpapiere. Achte bei der Auswahl des Anbieters auf Gebühren, Benutzerfreundlichkeit und Serviceangebot.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die finanzielle Absicherung, die Du als Frau bei einer Scheidung beachten musst. Es ist essenziell, dass Du Dich über die rechtlichen Rahmenbedingungen im Einzelfall informierst und Maßnahmen mit dem Ziel ergreifst, Deine finanzielle Unabhängigkeit zu wahren. Eine gezielte Beratung leistet Dir dabei willkommene Unterstützung.
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Haushaltsrechnung – wie viel Budget kann ich monatlich investieren?
Um festzustellen, wie viel Du monatlich investieren kannst, ist es hilfreich, eine detaillierte Haushaltsrechnung aufzustellen. Erfasse dabei auf einer einzigen Seite alle Deine Einnahmen und Ausgaben, um einen Überblick über Deine finanzielle Situation zu erhalten. So kannst Du bestimmen, welchen Betrag Du regelmäßig für Investitionen zur Verfügung hast, ohne Deine finanzielle Sicherheit zu gefährden.
Das Verhältnis von Risiko und Rendite
Jede Investition birgt ein gewisses Risiko, das mit potenziellen Renditen einhergeht. Es ist wichtig, eine Balance zwischen beiden zu finden, die zu Deiner Lebenssituation und Deinen Zielen passt. Frauen neigen oft dazu, risikoärmere Strategien zu bevorzugen – ein Ansatz, der langfristig Sicherheit bietet. Doch auch moderate Risiken können sich lohnen, insbesondere bei Anlagen mit einem längeren Zeithorizont. Je besser Du Deine Risikobereitschaft kennst, desto einfacher fällt es Dir, die richtigen Anlageentscheidungen zu treffen.
Investieren statt sparen – die Renditen an der Börse sprechen für sich
Das klassische Sparbuch oder Tagesgeldkonto bietet heute kaum noch Zinsen, wodurch das angesparte Kapital langfristig an Wert verliert. Investitionen an der Börse hingegen ermöglichen es, von den Renditen des Kapitalmarkts zu profitieren. Durch den Zinseszinseffekt können auch kleine, regelmäßige Beträge im Laufe der Zeit erheblich wachsen, da auf bereits angefallene Zinsen nochmals Zinsen generiert werden.
Viele Frauen bevorzugen langfristige Investitionen
Langfristige Angebote und Strategien sind für Frauen besonders attraktiv, da sie Stabilität und Planbarkeit mit sich bringen. Durch regelmäßige Einzahlungen, beispielsweise in einen ETF-Sparplan oder eine ETF-Rentenversicherung, lassen sich auch größere Ziele wie Altersvorsorge oder Vermögensaufbau abhaken. Der Fokus auf langfristige Sicherheit passt zudem zu den Anlagepräferenzen der meisten weiblichen Anleger.
Was ist bei einem Aktieninvestment zu beachten?
Eine Aktie ist ein Anteil an einem Unternehmen. Der Kauf mehrerer dieser Wertpapiere ermöglicht es Anlegerinnen, an dessen wirtschaftlichen Erfolg teilzuhaben. Aktien gehen mit ansehnlichen Renditechancen einher, sind jedoch mit nicht zu vernachlässigenden Risiken verbunden. Aktienkurse schwanken stark, beeinflusst durch das Marktgeschehen, wirtschaftliche Entwicklungen oder Unternehmensveränderungen. Zudem besteht bei einer Unternehmensinsolvenz das Risiko eines Totalverlusts.
Externe Faktoren wie politische Unsicherheiten, Umweltkatastrophen, Kriege oder Zinsanhebungen können sich ebenfalls negativ auf die Kurse auswirken. Frauen sollten diese Risiken durch eine breite Streuung ihrer Investitionen über verschiedene Branchen und Regionen minimieren. Ein diversifiziertes Portfolio gleicht Verluste aus und reduziert Risiken, während die Renditechancen genutzt werden können.
Investitionen in Immobilienfonds
Immobilienfonds sind eine attraktive Möglichkeit, indirekt in den Immobilienmarkt zu investieren und von potenziellen Wertsteigerungen zu profitieren. Diese Fonds gelten als relativ sicher und stabil, da sie auf physischen Werten wie Wohn- oder Gewerbeimmobilien basieren.
Dennoch gibt es nach Meinung der Experten von Madame Moneypenny, der größten weiblichen Finanzcommunity Deutschlands, zahlreiche Nachteile: Vor allem die Gebühren, darunter Verwaltungs- und Ausgabeaufschläge, sind oft hoch, was die Rendite mindern kann. Zudem bleibt die Liquidität, also wie flexibel Du über Dein investiertes Geld verfügen kannst, eingeschränkt, da die Fondsanteile meist nicht kurzfristig verkauft werden können. Immobilienfonds eignen sich daher eher für Anlegerinnen mit einem mittelfristigen bis langfristigen Anlagehorizont, die Stabilität und Diversifikation (Streuung) in ihrem Portfolio suchen.
Investitionen in Aktienfonds
Aktienfonds bündeln das Kapital vieler Anlegerinnen, um breit diversifiziert in unterschiedliche Unternehmen zu investieren. Sie bieten den Vorteil eines professionellen Managements, das Anlageentscheidungen trifft und Risiken streut. Dennoch sollten Frauen nach Meinung der renommierten Finanzbloggerin „Geldfrau“ diese Fonds kritisch betrachten, da sie mit relativ hohen Kosten verbunden sind, die die Rendite schmälern. Zudem gibt es keine Garantie für überdurchschnittliche Gewinne, da Fondsmanager den Markt nicht immer schlagen.
Aktienfonds eignen sich daher am besten nur als Teil einer umfassenden Anlagestrategie, die verschiedene Anlageklassen kombiniert, um Risiken zu minimieren und Chancen zu maximieren. Vor einer Investition sollten die Kosten und die historische Performance des Fonds genau geprüft werden.
Investitionen in ETF
ETF (Exchange Traded Funds) haben sich als ideale Anlageform für Frauen etabliert, da sie kostengünstig, transparent und flexibel sind. Sie bieten die Möglichkeit, in verschiedene Märkte zu investieren und das Risiko zu streuen. Im Folgenden beleuchten wir die wichtigsten Aspekte.
Was ist ein ETF?
Ein ETF ist ein börsengehandelter Fonds, der die Wertentwicklung eines bestimmten Index wie zum Beispiel der MSCI World (weltweiter Aktienindex) oder der DAX (Deutsche Aktienindex) nachbildet. Durch den Kauf eines ETF investierst Du automatisch in eine Vielzahl von Unternehmen, was das Risiko minimiert. ETF sind kostengünstig, da sie passiv verwaltet werden, und eignen sich hervorragend für langfristige Anlagestrategien.
ETF-Sparplan vs. ETF-Rentenversicherung
Ein ETF-Sparplan ist eine flexible Möglichkeit, regelmäßig in ETFs zu investieren. Die Vorteile liegen in der niedrigen Kostenstruktur und der einfachen Handhabung. Allerdings unterliegen ETF-Sparpläne steuerlichen Belastungen beim Verkauf, Stichwort Abgeltungssteuer von 25 %, und sind anfällig für kurzfristige Marktschwankungen.
Die ETF-Rentenversicherung hingegen kombiniert die Renditechancen von ETF mit den steuerlichen Vorteilen einer Versicherung. Sie erlaubt eine langfristige Planbarkeit und steuerfreie Umschichtungen. Besteuert wird erst später – mit deutlichen Vorteilen. Zudem behalten Frauen die volle Kontrolle über die Auszahlung. Die Tabelle verdeutlicht die Unterschiede:
Merkmal | ETF-Sparplan | ETF-Rentenversicherung |
---|---|---|
Kosten | Niedrig | Planbar und stabil |
Steuerliche Vorteile | Gering | Hoch |
Flexibilität | Hoch | Moderat |
Kontrolle bei Auszahlung | Wenig | Vollständig |
Risikostreuung | Breit | Breit, zusätzlich abgesichert |
Planungssicherheit | Gering, abhängig von Marktbewegungen | Hoch durch feste Vertragsstrukturen |
Kostenfreie Beratung nutzen
Frauen aus jeder Altersgruppe fühlen sich beim Thema Finanzen unsicher. Ein professioneller und kostenfreier Ratgeber, der speziell auf Frauen zugeschnitten ist und auch deren Emotionalität anspricht, hilft Dir dabei, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Auch gezielte Coachings, Fachseminare auf Social-Media-Kanälen wie Facebook und Webinare auf YouTube sowie Blogs und spezielle Finanz-Präsenz-Events können Dein Wissen erweitern.
Gemeinsam kannst Du auch mit unseren Expertinnen Deine Ängste überwinden und entwickelst ein klares Verständnis für Deine finanzielle Situation und die damit verbundenen Themen. Unsere fundierte Beratung deckt dabei alles über die folgenden Aspekte ab:
- Mindset: Hier lernst Du, alte Glaubenssätze wie „Ich verstehe das alles sowieso nicht“ oder „Reich sein ist egoistisch“, zu hinterfragen und durch ein neues Selbstbewusstsein zu ersetzen.
- Analyse: Eine detaillierte Analyse Deiner Finanzen zeigt Dir, wo Du sparen oder optimieren kannst.
- Strategie: Basierend auf Deinen individuellen Zielen wird eine maßgeschneiderte Anlagestrategie mit entsprechenden Investments entwickelt.
Fazit – Frauen bevorzugen langfristige Geldanlagen mit moderaten Risiken
Frauen schätzen bei Geldanlagen Stabilität und langfristige Sicherheit. Ein ETF-Sparplan ist dabei eine gute Möglichkeit, den Einstieg in den Kapitalmarkt zu finden und von breiter Diversifikation zu profitieren. Im Vergleich dazu überzeugt die ETF-Rentenversicherung durch steuerliche Vorteile, langfristige Planbarkeit und die vollständige Kontrolle über die Auszahlung – ein ideales Modell für Frauen, die nachhaltig Vermögen aufbauen möchten.
Auch andere Anlageformen wie Einzelaktien sowie Aktienfonds können nach Ansicht des Deutschen Aktieninstituts (DAI) eine sinnvolle Ergänzung sein, sollten jedoch aufgrund höherer Kosten, steigender Risiken und eingeschränkter Flexibilität kritisch geprüft werden. Eine gezielte Beratung unterstützt Dich dabei, Deine finanzielle Unabhängigkeit zu stärken und langfristig die besten Entscheidungen zu treffen.
Herausragende Ergebnisse unserer Kundinnen
Tina
09. Juni 2025
Ich bin sehr zufrieden mit der Beratung von Investwomen! Dadurch habe ich wieder Struktur in meine Finanzen bekommen und werde denke ich bald auch investieren. Bin unglaublich dankbar, das es diese Möglichkeit der Beratung gibt und das ganze sogar kostenlos ☺️ bin vollkommen zufrieden mit der Betreuung von Nicolette Stricker. Wir sind ein gutes Team geworden 👍🏽