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Rentenlücke berechnen und clever schließen

So berechnest du deine Rentenlücke Schritt für Schritt und schließt die Versorgungslücke mit cleveren Strategien. Jetzt fürs Alter vorsorgen!

JennyJenny·13.08.2026· 18 Min.
Hände notieren Finanzberechnungen in ein Heft, daneben liegen Geldscheine und Münzen auf dem Tisch.
InhaltVorab: Die wichtigsten Infos

Die Rentenlücke ist die Differenz zwischen deinem letzten Nettoeinkommen und deiner künftigen gesetzlichen Nettorente. Für die meisten Erwerbstätigen ist das eine unbequeme Zahl. Die gesetzliche Rentenversicherung deckt oft nur rund die Hälfte deines letzten Nettos ab. Der Rest fehlt, Monat für Monat, jahrzehntelang. Wie groß deine persönliche Versorgungslücke ausfällt, hängt von deinen Einnahmen, deinen Erwerbsjahren und deinem Wunsch-Lebensstandard ab. Hier lernst du, deine Rentenlücke Schritt für Schritt zu berechnen und mit konkreten Strategien zu schließen. Warum Frauen dabei einen besonderen Blick brauchen, klären wir gleich mit.

Vorab: Die wichtigsten Infos

  • Die Rentenlücke ist die Differenz zwischen deinem letzten Nettoeinkommen und deiner künftigen Nettorente.
  • Die gesetzliche Rentenversicherung deckt oft nur rund die Hälfte deines letzten Nettoeinkommens ab.
  • Frauen sind wegen Teilzeit und Elternzeit besonders von Altersarmut bedroht. Der Gender-Pension-Gap liegt bei rund 27 Prozent.
  • Für die echte Nettolücke musst du Inflation, nachgelagerte Besteuerung und Beiträge zur Krankenversicherung einrechnen.
  • Wer früh mit einem renditestarken Sparplan startet, kann die Versorgungslücke dank Zinseszins mit kleineren Raten schließen.

Was ist die Rentenlücke?

Die Rentenlücke, auch Versorgungslücke genannt, beschreibt den Betrag, der dir im Ruhestand fehlt, um deinen gewohnten Lebensstandard zu halten. Gemeint ist die Differenz zwischen dem Einkommen, das du dir im Alter wünschst (deiner Wunschrente), und der Nettorente, die dir die gesetzliche Rentenversicherung tatsächlich auszahlt. Fast jeder Erwerbstätige ist betroffen, weil das gesetzliche Rentensystem nie darauf ausgelegt war, dein volles letztes Gehalt zu ersetzen. Wer im Job 2.500 Euro netto verdient hat, bekommt als gesetzliche Rente häufig nur 1.200 bis 1.400 Euro. Diese Differenz ist deine Versorgungslücke. Sie zeigt dir, wie viel du zusätzlich für deine Altersvorsorge zurücklegen musst, um nicht in die Altersarmut zu rutschen.

Warum die gesetzliche Rente immer weniger abdeckt

Die Lücke ist Folge des Systems. Die gesetzliche Rentenversicherung läuft über das Umlageverfahren, bei dem die Beiträge der heute Arbeitenden direkt die heutigen Renten finanzieren. Dieses Prinzip gerät durch den demographischen Wandel unter Druck. Immer weniger Beitragszahler stehen immer mehr Rentnern gegenüber, die Lebenserwartung steigt und die Geburtenraten bleiben niedrig. Die Folge ist ein sinkendes Rentenniveau, das die Relation zwischen Standardrente und Durchschnittsverdienst beschreibt. Es liegt aktuell bei rund 48 Prozent des Durchschnittsverdienstes. Wer 45 Jahre lang durchschnittlich verdient und eingezahlt hat, bekommt als sogenannte Standardrente ab dem 1. Juli 2026 rund 1.913,40 Euro brutto monatlich (Quelle: Deutsche Rentenversicherung). Von diesem Bruttobetrag gehen noch Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung sowie Steuern ab.

Dazu kommt die Inflation als stiller Kaufkraftfresser. Auch die jährliche Rentensteigerung gleicht diesen Effekt nur teilweise aus. Sinkendes Rentenniveau, demographischer Druck und Inflation vergrößern die Versorgungslücke Jahr für Jahr und machen die private Altersvorsorge unverzichtbar.

Warum Frauen eine größere Rentenlücke haben

Frauen trifft die Rentenlücke härter, und das lässt sich beziffern. Der Gender-Pension-Gap liegt in Deutschland bei rund 27 Prozent (Statistisches Bundesamt, 2024; ohne Hinterbliebenenrenten sogar bei rund 39 Prozent). Frauen beziehen also im Schnitt gut ein Viertel weniger eigene Alterssicherung als Männer, wie auch die Entwicklung des Gender Pension Gap in Deutschland bis 2025 belegt. Die Gründe liegen in der Erwerbsbiografie. Viele arbeiten häufiger in Teilzeit, unterbrechen ihre Karriere für Elternzeit und übernehmen öfter die Pflege von Angehörigen. Jede dieser Phasen bedeutet weniger oder gar keine Einzahlungen in die Rentenkasse und damit geringere Rentenansprüche. Dazu kommt der Gender Pay Gap. Weniger Einkommen heißt weniger Rentenpunkte und macht es zusätzlich schwerer, eine private Altersvorsorge aufzubauen.

Nimm Andrea, 42, verheiratet, zwei Kinder. Sie hat nach der Elternzeit lange in Teilzeit gearbeitet. Was ihr fehlte, war eine klare Zahl: Wie groß ist ihre Versorgungslücke wirklich? Andrea steht stellvertretend für viele, die klug mit Geld umgehen, aber ihre Altersvorsorge lange nach hinten geschoben haben. Die gute Nachricht: Mit 42 hast du noch über 20 Jahre Zeit, und dieser Zeitraum ist beim Aufbau von Vermögen dein stärkster Hebel. Andrea begleitet uns durch die folgende Rechnung.

Ältere Frau in rosa Bluse liest drinnen am Tisch mehrere Dokumente.
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Deine Rentenlücke in fünf Schritten berechnen

Deine persönliche Lücke berechnest du in einer klaren Reihenfolge. Wichtig ist, dass du bis zum echten Nettobetrag durchrechnest. Viele Ratgeber hören schon bei der Bruttorente auf und unterschätzen die Lücke dadurch erheblich. Nimm dir am besten deine aktuelle Renteninformation und dein Haushaltsbudget zur Hand, dann kannst du deine Rentenlücke berechnen und direkt mitrechnen. Jeder Schritt baut auf dem vorherigen auf, deshalb lohnt es sich, die Reihenfolge einzuhalten. So gehst du vor:

  • Wunschrente bestimmen: Lege fest, wie viel du im Alter monatlich für deine Lebenshaltungskosten brauchst.
  • Renteninformation lesen: Entnimm deine voraussichtlichen Rentenansprüche dem Schreiben der Deutschen Rentenversicherung.
  • Inflation einrechnen: Rechne deinen heutigen Finanzbedarf auf den Wert zum Renteneintritt hoch.
  • Steuern und Sozialabgaben abziehen: Ermittle aus der Bruttorente die echte Nettorente.
  • Lücke ermitteln: Ziehe die Nettorente von deiner Wunschrente ab.

Wunschrente und Renteninformation abgleichen

Als Faustregel brauchst du im Alter rund 80 Prozent deines letzten Nettos, um deinen Lebensstandard zu halten. Manche Ausgaben fallen weg, andere wie Gesundheit oder Reisen kommen dazu. Andrea verdient heute 2.400 Euro netto im Monat. Ihre Wunschrente setzt sie bei 80 Prozent an, also 1.920 Euro in heutiger Kaufkraft. Den zweiten Wert liefert ihre Renteninformation, die die Deutsche Rentenversicherung jährlich verschickt. Dort stehen Andreas voraussichtliche Rentenansprüche von rund 1.150 Euro brutto. Dieser Betrag ist brutto und bereits eine Prognose, die eine Rentensteigerung einbezieht, aber die Inflation nicht vollständig ausgleicht. Für eine ehrliche Rechnung behandelt Andrea diesen Wert als Startpunkt, nicht als sicheres Endergebnis.

Inflation einrechnen: Was dein Geld später wert ist

Andreas Wunschrente von 1.920 Euro gilt in heutiger Kaufkraft. Bis zu ihrem Renteneintritt in 25 Jahren steigen die Preise weiter. Bei einer angenommenen Inflationsrate von zwei Prozent pro Jahr muss sie ihren Finanzbedarf hochrechnen. Der Rechenweg: 1.920 Euro multipliziert mit 1,02 hoch 25 ergibt rund 3.150 Euro. Das ist der Betrag, den Andrea in 25 Jahren monatlich braucht, um sich das zu leisten, was ihr heute 1.920 Euro ermöglichen. Wer die Inflation ignoriert, plant an der Realität vorbei und spart am Ende zu wenig. Die gesetzliche Rente steigt zwar ebenfalls, aber langsamer als die Lebenshaltungskosten.

Infografik: Deine Rentenlücke in fünf Schritten berechnen 1. Wunschrente bestimmen: Lege fest, wie viel du im Alter monatlich für de...

Steuern und KV/PV-Beiträge von der Rente abziehen

Auch deine gesetzliche Rente ist kein Nettobetrag. Zwei Posten mindern sie. Erstens die nachgelagerte Besteuerung: Renten, die ab 2040 beginnen, werden zu 100 Prozent steuerpflichtig sein. Ob und wie viel Steuer anfällt, hängt von deinem persönlichen Steuersatz und deinen weiteren Einnahmen ab. Zweitens die Beiträge zur Krankenversicherung und Pflegeversicherung. Als Rentnerin zahlst du auf deine gesetzliche Rente weiterhin Beiträge, grob rund 11 bis 12 Prozent. Bei Andreas prognostizierten 1.150 Euro brutto bleiben nach diesem Abzug etwa 1.010 Euro. Rechnet man die spätere Besteuerung mit ein, landen ihre realen Rentenansprüche bei rund 950 Euro netto in heutiger Kaufkraft.

Hinweis: Diese Rechnung ist eine vereinfachte Orientierung und ersetzt keine Steuerberatung. Deine individuelle Steuerlast kann abweichen.

Andreas Nettorentenlücke: das Ergebnis

Jetzt fügen sich die Teile zusammen. Andrea braucht rund 1.920 Euro netto in heutiger Kaufkraft, ihre gesetzliche Nettorente liegt bei etwa 950 Euro. Damit klafft eine monatliche Versorgungslücke von rund 970 Euro, fast die Hälfte ihres Bedarfs. Rechnet man diese Lücke über eine Rentenphase von statistisch etwa 22 Jahren, ergibt sich ein grober Kapitalbedarf von über 250.000 Euro, ohne Berücksichtigung von Kapitalerträgen während der Auszahlung. Diese Zahl ist Andreas Weckruf. Und sie ist der Ausgangspunkt für die Frage, wie sich eine solche Rentenlücke schließen lässt.

Hände ordnen Bargeld, Taschenrechner und Belege auf einem Holztisch.
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So kannst du deine Rentenlücke schließen

Eine Lücke dieser Größe schließt kein einzelnes Produkt allein. Die Lösung liegt im Zusammenspiel mehrerer Bausteine, dem Prinzip der drei Säulen. Die erste Säule ist die gesetzliche Rentenversicherung, die zweite die betriebliche Altersvorsorge, die dritte die private Altersvorsorge. Jede Säule hat Stärken und Grenzen, gemeinsam tragen sie deinen Ruhestand. Der entscheidende Hebel für Frauen wie Andrea liegt in der dritten Säule, weil sie dort selbstbestimmt und flexibel agieren kann. Bevor wir dorthin kommen, lohnt aber ein Blick auf die erste Säule, denn hier lässt sich oft mehr herausholen, als du denkst.

Du willst wissen, wie deine Bausteine konkret zusammenpassen? Ein kostenloses Erstgespräch bei einer spezialisierten Beratung bringt Klarheit, bevor du dich festlegst.

Gesetzliche Rente optimieren: Kontenklärung und Kindererziehungszeiten

Bevor du Geld in neue Produkte steckst, hol das Maximum aus deinen bestehenden Rentenansprüchen. Der erste Schritt ist die Kontenklärung bei der Deutschen Rentenversicherung. Dabei prüfst du, ob alle Zeiten aus Ausbildung, Studium und Jobwechseln korrekt erfasst sind. Lücken im Versicherungsverlauf kosten bares Geld und fallen sonst erst bei Rentenbeginn auf. Für Frauen sind Kindererziehungszeiten und Berücksichtigungszeiten besonders zentral. Pro Kind werden dir für Geburten ab 1992 bis zu drei Jahre Erziehungszeit gutgeschrieben (für früher geborene Kinder bis zu zweieinhalb Jahre), die sich direkt in Rentenpunkten niederschlagen. Andrea sollte prüfen, ob ihre beiden Kinder vollständig erfasst sind, denn das kann mehrere Hundert Euro Jahresrente ausmachen. Diese Schritte kosten nichts außer etwas Zeit und erhöhen die Basis, auf der alles Weitere aufbaut.

Vorsorgeprodukte im Vergleich: ETF, Rürup, bAV, Riester und Immobilie

Für die private und betriebliche Altersvorsorge stehen dir mehrere Wege offen. Keiner ist pauschal der beste, es kommt auf deine Steuersituation, deinen Anlagehorizont und deinen Wunsch nach Flexibilität an. Auch Selbstständige, die nicht in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen, finden hier passende Bausteine.

ProduktKostenRenditepotenzialSteuervorteilFlexibilität
ETF-Sparplansehr niedrighochgeringsehr hoch
Fondsgebundene Rentenversicherungmittelhochhoch (Auszahlung)mittel
Rürup-Rentemittelmittel bis hochsehr hoch (Einzahlung)gering
Betriebliche Altersvorsorgeniedrig bis mittelmittelhoch (Einzahlung)gering
Riester-Renteoft hochniedrig bis mittelZulagen, für Familiengering
Immobiliehoch (Kauf)mittelmittelsehr gering

Der Sparplan mit Indexfonds punktet mit niedrigen Kosten und maximaler Flexibilität und ist damit ideal für den Einstieg als private Altersvorsorge. Die fondsgebundene Rentenversicherung kombiniert Aktienmarktrendite mit Steuervorteilen bei der Auszahlung. Die Rürup-Rente lohnt vor allem bei hohem Einkommen und guter Steuerlast, ist aber unflexibel. Die Riester-Rente ist meist nur für Familien mit mehreren Kindern durch die Zulagen attraktiv und für Andrea mit ihren Kindern einen Blick wert. Eine Immobilie bindet viel Vermögen und passt nur, wenn Eigenkapital und Einkommen stabil sind. Eine neutrale Übersicht, wie du dein Erspartes für die Altersvorsorge am besten anlegst, hilft bei der Einordnung.

Wie viel du sparen musst: Zinseszins und realistische Sparrate

Andreas Kapitalbedarf von rund 250.000 Euro klingt unerreichbar, bis der Zinseszins ins Spiel kommt. Bei einem breit gestreuten Wertpapier-Portfolio ist eine durchschnittliche Rendite von etwa sechs Prozent pro Jahr über lange Zeiträume realistisch, historisch belegt durch globale Aktienindizes. Rechnen wir mit 25 Jahren Laufzeit und sechs Prozent Rendite: Andrea müsste monatlich rund 360 Euro sparen, um auf gut 250.000 Euro Vermögen zu kommen. Von diesem Betrag stammt weniger als die Hälfte aus ihren Einzahlungen, den Rest erwirtschaftet der Zinseszins. Genau deshalb ist Zeit dein wertvollstes Kapital.

Wäre Andrea zehn Jahre früher gestartet, läge die nötige Rate bei rund 180 Euro, halb so viel für dasselbe Ziel. Die Sparrate muss zu deinem Budget passen. Lieber startest du mit 150 Euro, die du durchhältst, als mit 400 Euro, die dich überfordern. Erhöhen kannst du später jederzeit.

Steueroptimierte Altersvorsorge mit begleitender Beratung

Für Andrea ist der Finanzbedarf nun greifbar, die Frage ist nur, wie sie ihn steueroptimiert umsetzt. Genau hier setzt Investforwomen an, die digitale 1:1-Investmentberatung ausschließlich für Frauen. Die Beraterinnen entwickeln mit dir eine Strategie aus Wertpapier-Depot und steueroptimierter Altersvorsorge wie fondsgebundener Rentenversicherung oder Rürup-Rente, abgestimmt auf deine Lebenssituation. Ein Vorteil ist das flexible Beratungsmodell. Oft läuft die Beratung über Provision und ist für dich damit komplett kostenlos, in anderen Fällen über Honorar, und individuell wird bewertet, was für dich am günstigsten ist. Für Andrea ist das der natürliche nächste Schritt: erst die Versorgungslücke kennen, dann sie mit einem klaren Plan schließen.

Goldenes Sparschwein auf Finanzunterlagen in Nahaufnahme
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Späteinstieg ab 45: Checkliste für Wiedereinsteigerinnen

Auch mit 45 oder später ist Vorsorge kein verlorenes Spiel, der Hebel verschiebt sich nur vom Zinseszins hin zu höheren Raten und cleverer Steueroptimierung. Bei kürzerem Anlagehorizont zählt jeder Euro doppelt. Statt auf Jahrzehnte Zinseszins zu setzen, geht es jetzt darum, konsequent hohe Beträge einzuzahlen und jeden Steuervorteil mitzunehmen. Wer erst spät wieder ins Erwerbsleben zurückkehrt, sollte den verbleibenden Zeitraum bis zum Ruhestand nüchtern kalkulieren und die Altersvorsorge auf die Zielgerade zuschneiden. Die folgende Checkliste zeigt dir die vier Hebel, die bei einem Späteinstieg den größten Unterschied machen.

  • Sparrate spürbar erhöhen: Was der Zeit fehlt, muss der Betrag ausgleichen.
  • Sonderzahlungen einplanen: Bonus, Erbschaft oder Abfindung direkt in die Vorsorge lenken.
  • Ziele realistisch anpassen: Lieber eine kleinere, sichere Versorgungslücke schließen als am unerreichbaren Idealbetrag scheitern.
  • Basis nicht vergessen: Die Optimierung der gesetzlichen Rentenversicherung wirkt wie oben beschrieben.

Der wichtigste Schritt ist der erste, und der beginnt mit Klarheit über deine Zahlen. Sichere dir jetzt dein kostenloses Erstgespräch bei Investforwomen und entwickle deine persönliche Strategie, um deine Rentenlücke zu schließen. Je früher du startest, desto entspannter wird dein Ruhestand.

Frau zählt Geld am Schreibtisch neben Unterlagen und Taschenrechner zuhause.
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Häufige Fragen zur Rentenlücke

Wie funktioniert die nachgelagerte Besteuerung der Rente genau?

Bei der nachgelagerten Besteuerung zahlst du während des Erwerbslebens auf deine Vorsorgebeiträge weniger oder keine Steuern, dafür sind die späteren Rentenansprüche steuerpflichtig. Für Renten ab 2040 gilt die volle Besteuerung. Wie viel du tatsächlich zahlst, hängt von deinem persönlichen Steuersatz im Ruhestand ab, der meist niedriger liegt als im Berufsleben. Eine verbindliche Berechnung liefert ein Steuerberater.

Wie wirken sich vorzeitiger Renteneintritt und Erwerbsminderung auf die Lücke aus?

Ein vorzeitiger Renteneintritt kostet dich 0,3 Prozent Abschlag pro Monat, den du früher in Rente gehst, und das dauerhaft. Das vergrößert deine Rentenlücke spürbar. Eine Erwerbsminderung reduziert die Rentenansprüche ebenfalls und trifft dich oft unvorbereitet. Beides macht die private Altersvorsorge und eine passende Absicherung noch wichtiger, um Altersarmut zu vermeiden.

Wie hoch sollte meine Sparrate maximal sein?

Eine sinnvolle Sparrate liegt bei etwa 10 bis 15 Prozent deiner Einnahmen. Wichtiger als die Höhe ist die Beständigkeit. Eine Rate, die du dauerhaft durchhältst, bringt mehr als eine hohe Rate, die du nach wenigen Monaten stoppst. Baue zuerst einen Notgroschen von drei bis sechs Monatsausgaben auf, dann richte die Sparrate danach aus, was dein Budget realistisch trägt.

Quellen

Jenny

Über die Autorin

Jenny

Geschäftsführerin & Gründerin

Jenny weiß seit ihrer Jugend, wie schnell finanzielle Sicherheit ins Wanken geraten kann. Weil die Finanzbranche Frauen nicht abholt, hat sie mit Investforwomen ihre eigene Antwort darauf gegründet.

Mehr über die Autorin
13.08.2026 18 Min.Investieren & Altersvorsorge
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