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Aktien kaufen: Dein Weg zum Vermögensaufbau – mit Unterstützung von Investforwomen

Aktien kaufen leicht gemacht: So eroeffnest du dein Depot, investierst breit gestreut und baust langfristig Vermoegen auf. Schritt fuer Schritt erklaert.

JennyJenny·12.08.2026· 23 Min.
Holzbuchstaben mit ETF und Wachstum auf einer Holzoberfläche angeordnet.
InhaltWesentliche Fakten

Um Aktien zu kaufen, brauchst du zwei Dinge: ein Wertpapierdepot und eine langfristige Anlagestrategie. Das heißt konkret: Depot eröffnen, breit gestreut investieren, dranbleiben. Wenn du diese drei Schritte verinnerlichst, hast du den wichtigsten Teil des Aktienhandels schon verstanden. Vergiss dabei das Bild vom hektischen Trading vor Kurscharts. Vermögen baust du nicht mit riskanten Einzelwetten auf, sondern mit ruhigem, breit gestreutem Investieren an der Börse über viele Jahre.

Wie du vom leeren Wertpapierdepot bis zur ersten Order kommst und warum ein Aktiensparplan auf ETF-Basis für den Start fast immer schlauer ist als das Herauspicken einzelner Aktien, erfährst du Schritt für Schritt.

Möchtest du dabei nicht allein entscheiden, unterstützt dich Investforwomen mit einer individuellen und kostenfreien Beratung, die deine finanzielle Situation, deine Lebensplanung und deine persönlichen Ziele berücksichtigt.

Wesentliche Fakten

  • Zum Aktienkauf brauchst du nur ein Wertpapierdepot und eine langfristige Strategie.
  • Breit gestreute Aktienfonds senken das Verlustrisiko deutlich stärker als einzelne Aktien.
  • Der DAX als Börsenindex brachte über jeden 20-Jahres-Zeitraum laut Renditedreieck nie ein Minus.
  • Auf Kursgewinne fallen 25 % Abgeltungsteuer plus Soli an, bis 1.000 € bleiben steuerfrei.
  • Schon ab kleinen Sparplanraten profitierst du vom Zinseszinseffekt über viele Jahre.
  • Investforwomen begleitet Frauen bei der Entwicklung einer langfristigen Anlagestrategie, die zu ihren Zielen und ihrer aktuellen Lebenssituation passt.

Was du zum Aktienkauf brauchst — Depot und Strategie

Der Aktienkauf steht auf zwei Beinen. Das erste ist technisch, nämlich das Wertpapierdepot. Ohne dieses Konto kannst du keine Aktien halten, kaufen oder verkaufen. Es verwahrt deine Wertpapiere und zeigt dir jederzeit ihren aktuellen Wert. Das zweite Bein ist inhaltlich, deine Anlagestrategie. Sie legt fest, worin du investierst, wie lange und mit welchem Anlageziel.

Beides gehört zusammen. Das Ziel für Einsteigerinnen ist klar: langfristig und breit gestreut investieren, statt auf den schnellen Gewinn einzelner Werte zu setzen. Wer sein Erspartes sinnvoll anlegen und für die Altersvorsorge nutzen möchte, findet dort eine gute Orientierung. Fragst du dich, wie du als Frau am besten mit dem Investieren beginnst, zahlen alle folgenden Schritte genau darauf ein.

Bei Investforwomen beginnt die Beratung deshalb nicht mit einem bestimmten Finanzprodukt, sondern mit einer ausführlichen Analyse deiner Einnahmen, Ausgaben, Rücklagen, Wünsche und langfristigen Ziele. Erst daraus entsteht eine Strategie, die wirklich zu dir passt.

Wie Aktien funktionieren und Vermögen aufbauen — so geht's

Eine Aktie ist ein Anteil an einer Aktiengesellschaft. Kaufst du eine Aktie, wirst du zur Miteigentümerin des Unternehmens und damit zur Aktionärin. Dir gehört ein winziger Teil der Firma, ihres Vermögens und ihrer Gewinne. Steigt der Wert der Aktiengesellschaft, steigt in der Regel auch der Aktienkurs deines Anteils. Über viele solcher Anteile hinweg baust du dir so über die Jahre ein wachsendes Vermögen auf.

Kursgewinne und Dividenden als zwei Renditequellen

Geld verdienst du mit Aktien auf zwei Wegen. Der erste sind Kurssteigerungen. Du kaufst zu einem Preis und verkaufst später teurer. Kaufst du eine Aktie für 100 Euro und liegt der Aktienkurs Jahre später bei 160 Euro, hast du 60 Euro Kursgewinn erzielt, sobald du verkaufst.

Der zweite Weg ist die Dividende. Viele Unternehmen schütten einen Teil ihres Gewinns regelmäßig an ihre Anlegerinnen und Anleger aus. Diese Ausschüttung bekommst du direkt aufs Konto, ganz ohne zu verkaufen. Regelmäßige Ausschüttungen sind übrigens auch ein Baustein, wenn du dir ein passives Einkommen aufbauen möchtest. Bei breit gestreuten Fonds kannst du dir die Dividenden auszahlen lassen oder automatisch wieder anlegen, was den Vermögensaufbau zusätzlich beschleunigt.

Ein Depot eröffnen: Online-Broker oder Direktbank

Bevor du deine erste Order für den Aktienhandel aufgibst, brauchst du das passende Wertpapierdepot. Die Auswahl fällt heute meist zwischen zwei Anbietertypen, dem Online-Broker und der klassischen Direktbank. Beide unterscheiden sich vor allem bei Ordergebühren, Sparplankosten und der Frage, ob du Bruchstückaktien kaufen kannst. Die folgende Tabelle stellt die wichtigsten Unterschiede gegenüber.

Neobroker sind schlanke Smartphone-Anbieter mit sehr günstigen Konditionen. Sparpläne laufen bei vielen kostenlos, Einzelkäufe kosten oft nur rund einen Euro. Direktbanken bieten dafür mehr Handelsplätze, telefonischen Service und häufig ein zusätzliches Verrechnungskonto, allerdings bei tendenziell höheren Gebühren.

KriteriumOnline-BrokerDirektbank
Ordergebühr Aktieca. 0–1 €ca. 5–10 € plus Volumenanteil
ETF-Sparplanoft 0 €ca. 0–1,5 % pro Ausführung
Bruchstückaktienmeist möglichseltener möglich
ServiceApp, digitalApp plus Telefon

Stand 2025/2026, Konditionen variieren je nach Anbieter. Wichtig für dich: Ein Sparplan startet bei vielen Anbietern schon ab 1 Euro, gängig sind 25 oder 50 Euro monatlich. Bei vielen Online-Brokern kannst du zudem Bruchstückaktien kaufen und so auch mit kleinen Beträgen in teure Werte investieren. Du musst nicht mit großen Summen anfangen, um dabei zu sein.

Welches Depot geeignet ist, hängt allerdings nicht allein von den Kosten ab. Auch Sparplanauswahl, Benutzerfreundlichkeit, gewünschte Anlageprodukte und dein persönlicher Unterstützungsbedarf spielen eine Rolle. Die Beraterinnen von Investforwomen helfen dir dabei, diese Kriterien einzuordnen und eine Lösung auszuwählen, die zu deiner individuellen Strategie passt.

Frau nutzt zu Hause eine Börsen-App auf dem Smartphone neben einem aufgeklappten Netbook.
Liza Summer

Aktien kaufen: Schritt für Schritt zum ersten Kauf

Der Weg vom Entschluss bis zum ersten Kauf ist übersichtlicher, als du denkst. Die folgenden fünf Schritte führen dich der Reihe nach vom ersten Nachdenken bis zum regelmäßigen Investieren. Überspring sie nicht: Erst wenn dein Anlageziel klar ist und ein finanzielles Polster steht, geht es an Wertpapierdepot und ersten Kauf.

  • Anlageziel und Anlagehorizont festlegen: Überlege, wofür du investierst, ob für die Altersvorsorge, gegen die Rentenlücke oder für den Vermögensaufbau, und wie lange dein Geld liegen bleiben kann. Für Aktien und Fonds solltest du mindestens zehn bis fünfzehn Jahre einplanen.
  • Notfallgroschen aufbauen: Lege rund drei Monatsausgaben auf einem Tagesgeldkonto beiseite, bevor du investierst. Diese Reserve fängt Unerwartetes ab, damit du deine Anlage nie im ungünstigsten Moment verkaufen musst.
  • Wertpapierdepot eröffnen: Wähle einen Anbieter, der zu deinem Budget passt. Die Eröffnung dauert online meist nur wenige Minuten inklusive Identitätsprüfung.
  • Sparplan einrichten oder erste Order platzieren: Für den Start ist ein Aktiensparplan auf ETF-Basis ideal. Du legst einen festen Betrag und ein Intervall fest, etwa 50 Euro monatlich, und der Anbieter kauft automatisch. Alternativ platzierst du eine Einmalorder.
  • Dranbleiben: Der wichtigste Schritt. Lass den Sparplan laufen, auch wenn die Aktienkurse schwanken. Der Vermögensaufbau entsteht über Jahre, nicht über Wochen.

Dieser Ablauf funktioniert für jede Einsteigerin, egal ob du 25 Euro oder 500 Euro im Monat investierst. Entscheidend ist die Regelmäßigkeit, nicht die Höhe.

Investforwomen entwickelt dabei keine pauschale Standardlösung. Die Sparrate, die Aufteilung deiner Geldanlage und der zeitliche Horizont werden an deine tatsächlichen finanziellen Möglichkeiten und deine Lebensplanung angepasst.

Infografik: Aktien kaufen: Schritt für Schritt zum ersten Kauf 1. Anlageziel und Anlagehorizont festlegen: Überlege, wofür du invest...

Market-Order oder Limit-Order — so gibst du die Order richtig auf

Wenn du eine Aktie oder einen Fonds einmalig kaufst, wählst du eine Order-Art. Bei der Market-Order kaufst du sofort zum nächsten verfügbaren Marktpreis. Das geht schnell, aber du weißt nicht exakt, zu welchem Aktienkurs die Ausführung erfolgt.

Bei der Limit-Order legst du selbst eine Preisgrenze fest. Dein Auftrag wird nur ausgeführt, wenn der Aktienkurs dein Limit erreicht. Das gibt dir Kontrolle über den Kaufpreis, kann aber dazu führen, dass der Kauf gar nicht zustande kommt. Für breit gestreute ETF-Käufe reicht die Market-Order meist völlig. Eine Stop-Loss-Order brauchst du als langfristige Anlegerin in der Regel nicht, sie passt eher zum kurzfristigen Aktienhandel.

Spielt der richtige Kaufzeitpunkt eine Rolle?

Viele Einsteigerinnen warten auf den perfekten Moment. Die ehrliche Antwort: Den findest du nicht zuverlässig. Market Timing, also das gezielte Kaufen zum Tiefstkurs, gelingt langfristig kaum jemandem, auch Profis nicht.

Ein Sparplan löst dieses Problem elegant. Weil du regelmäßig kaufst, mal zu höheren, mal zu niedrigeren Aktienkursen, glättet sich dein Einstiegspreis über die Zeit. Diesen Effekt nennt man Cost-Average-Effekt. Statt auf den richtigen Tag zu warten, startest du einfach und lässt die Zeit für dich arbeiten.

Gerade die Angst, zum falschen Zeitpunkt einzusteigen oder Geld zu verlieren, hält viele Frauen unnötig lange vom Investieren ab. Investforwomen setzt deshalb bereits vor der konkreten Produktauswahl an: Die Beraterinnen erklären Zusammenhänge verständlich, hinterfragen hinderliche Glaubenssätze und schaffen die Sicherheit, die du für deine ersten eigenständigen Finanzentscheidungen brauchst.

Person analysiert Finanzdaten auf Laptop und Tablet, daneben liegt ein geöffnetes Notizbuch.
AlphaTradeZone

Umsetzung mit Begleitung: Investforwomen

Die Theorie ist das eine, die Umsetzung das andere. Wenn du dir eine Begleitung wünschst, die zu dir passt, ist Investforwomen eine Adresse speziell für Frauen. Hier geht es nicht um Trading oder das Herauspicken einzelner Aktien, sondern um die passende Auswahl an ETFs für Frauen, das richtige Wertpapierdepot und eine langfristige Anlagestrategie, die zu deinem Leben passt.

Wir haben bereits über 5.000 Frauen begleitet, mit dem Ziel, dass ruhiges, breit gestreutes Investieren langfristig funktioniert. Die Beratung findet in 1:1-Gesprächen auf Augenhöhe statt, empathisch und ohne Fachjargon.

Das ausschließlich aus Frauen bestehende Team bringt Erfahrungen aus Banken, Finanzinstituten, Fondsmanagement, Versicherungen, Steuerberatung, Sozialarbeit und weiteren Fachbereichen zusammen. Dadurch kann deine Geldanlage aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet werden. Themen wie Altersvorsorge, Karrierepausen, Familienplanung, Einkommenslücken und finanzielle Absicherung werden nicht isoliert behandelt, sondern in eine ganzheitliche Finanzstrategie eingebunden.

Im ersten Schritt geht es um deine persönliche Ausgangssituation: Welche Einnahmen und Ausgaben hast du? Welche Rücklagen brauchst du? Welche Ziele möchtest du erreichen und wie viel kannst du langfristig investieren? Anschließend entwickeln die Beraterinnen gemeinsam mit dir eine individuelle Strategie. Du sollst nicht einfach eine Empfehlung erhalten, sondern verstehen, warum die gewählte Lösung zu dir und deinem Leben passt.

Die Beratung ist für dich kostenfrei. Gleichzeitig steht die finanzielle Bildung im Mittelpunkt, damit du deine Entscheidungen nachvollziehen und auch bei späteren Veränderungen deiner Lebenssituation selbstbewusst mit deinen Finanzen umgehen kannst.

Warum ETFs für Einsteigerinnen sinnvoller sind als Einzelaktien

Wer sein Geld in eine einzelne Aktie steckt, trägt ein konzentriertes Risiko. Geht das Unternehmen pleite, ist im schlimmsten Fall dein gesamter Einsatz weg, der berühmte Totalverlust. Ganze Branchen wie einst die Solarindustrie zeigen, wie schnell scheinbar sichere Werte einbrechen.

Ein Aktienfonds verteilt dein Geld dagegen auf viele Unternehmen gleichzeitig. Ein weltweit anlegender Indexfonds hält Anteile an über 1.400 Firmen aus verschiedenen Ländern und Branchen. Fällt eines davon aus, tragen die anderen das Portfolio weiter. Diese Streuung, auch Diversifikation genannt, senkt dein Verlustrisiko deutlich, ohne dass du dafür auf Rendite verzichten musst, wie sich an den Vor- und Nachteilen von ETFs nachvollziehen lässt.

Für Anlegerinnen und Anleger am Anfang ist die Sache damit klar: Ein breit gestreuter Indexfonds ist dem Stock-Picking überlegen, weil er das größte vermeidbare Risiko von vornherein ausschaltet. Du wettest nicht auf einen Gewinner, sondern kaufst über einen Börsenindex gleich den ganzen Markt. Wer sich näher mit einzelnen Aktien als Baustein der Altersvorsorge beschäftigen möchte, findet dort weitere Strategien.

Welche Fonds, Gewichtungen und Sparraten konkret sinnvoll sind, sollte dennoch zu deinem Anlageziel und deiner Risikobereitschaft passen. Genau diese individuelle Abstimmung ist ein zentraler Bestandteil der Beratung bei Investforwomen.

Historische Aktienrenditen mit belastbaren Zahlen

Die Zahlen sprechen für langfristiges Aktieninvestment. Das DAX-Renditedreieck des Deutschen Aktieninstituts (Stand 2024/2025) zeigt, dass jeder, der über einen beliebigen 20-Jahres-Zeitraum breit in den DAX investiert hat, im Schnitt rund 6 bis 9 Prozent Rendite pro Jahr erzielte, und über keinen einzigen 20-Jahres-Zeitraum ein Minus machte.

Auch international bestätigt sich das Bild. Die Langfriststudie von Dimson, Marsh und Staunton (UBS Global Investment Returns Yearbook) belegt für Aktien über mehr als ein Jahrhundert eine reale Rendite von durchschnittlich rund 5 Prozent pro Jahr nach Inflation. Kurzfristig sorgen Kursschwankungen an der Börse für Bewegung, langfristig aber steigen sie zuverlässig.

Draufsicht auf eine Person mit Lupe über einer Weltkarte aus Münzen auf grauem Hintergrund
Monstera Production

Kosten und Steuern beim Aktienkauf

Rendite entsteht nicht nur durch Kurssteigerungen, sondern auch dadurch, dass du deine Kosten im Griff hast. Drei Blöcke solltest du kennen: Ordergebühren beim Kauf und Verkauf, die Depotführung und die Steuern auf deine Gewinne. Jeder Euro, der hier unnötig abfließt, fehlt später beim Zinseszins.

Abgeltungsteuer und Sparerpauschbetrag mit Rechenbeispiel

Auf Kursgewinne und Dividenden fällt in Deutschland die Abgeltungsteuer von 25 Prozent an, dazu kommt der Solidaritätszuschlag von 5,5 Prozent auf die Steuer. Das macht effektiv rund 26,4 Prozent, gegebenenfalls plus Kirchensteuer. Der Anbieter führt diese Steuer meist automatisch ab.

Jede Aktionärin oder jeder Aktionär hat aber einen Sparerpauschbetrag von 1.000 Euro pro Jahr, der steuerfrei bleibt. Diesen sicherst du dir mit einem Freistellungsauftrag bei deinem Anbieter. Ein Beispiel: Du erzielst in einem Jahr 1.500 Euro Gewinn. Die ersten 1.000 Euro bleiben steuerfrei, auf die restlichen 500 Euro zahlst du rund 26,4 Prozent, also etwa 132 Euro Steuer.

Dieser Abschnitt liefert allgemeine Informationen und ersetzt keine individuelle Steuerberatung. Deine persönliche Situation kann abweichen.

Was Ordergebühren über 10, 20 und 30 Jahre kosten

Ordergebühren wirken klein, summieren sich über Jahrzehnte aber deutlich. Angenommen, du zahlst 5 Euro pro Kauf und kaufst monatlich: Das sind 60 Euro im Jahr, 600 Euro über 10 Jahre, 1.200 Euro über 20 und 1.800 Euro über 30 Jahre, allein an Gebühren, ohne den entgangenen Zinseszins auf dieses Geld.

Bei einem Online-Broker mit kostenlosem Sparplan sparst du diese Summe fast komplett. Deshalb lohnt sich der Anbietervergleich am Anfang so sehr. Ein günstiges Wertpapierdepot verschafft dir über die Jahre einen spürbaren Renditevorsprung, ganz ohne höheres Risiko.

Die häufigsten Fehler beim Aktienkauf vermeiden

Die meisten Verluste entstehen nicht durch schlechte Märkte, sondern durch vermeidbares Verhalten. Die typischen Anfängerfehler sind bekannt und lassen sich mit ein wenig Disziplin von Anfang an umgehen. Nimm die Liste als Checkliste, die du immer wieder durchgehen kannst, wenn du unsicher wirst oder eine spontane Entscheidung treffen möchtest:

  • Panisches Verkaufen: Bei fallenden Aktienkursen aus Angst verkaufen (mehr dazu im nächsten Abschnitt).
  • Fehlende Streuung: Alles auf wenige Einzelaktien setzen, statt breit über Fonds zu investieren (siehe Abschnitt zu ETFs).
  • Zu häufiges Handeln: Ständiges Kaufen und Verkaufen frisst über Gebühren die Rendite auf.
  • Market Timing: Auf den perfekten Einstieg warten, statt zu starten (siehe Schritt-für-Schritt-Anleitung).
  • Kein Notfallpuffer: Ohne Reserve investieren (siehe Schritt-für-Schritt-Anleitung).

Viele dieser Fehler entstehen weniger durch fehlendes Wissen als durch Unsicherheit und emotionale Entscheidungen. Die Beratung von Investforwomen verbindet deshalb Finanzplanung mit Mindset-Arbeit. Du lernst, Risiken realistischer einzuordnen, deine Strategie zu verstehen und auch in unruhigen Marktphasen an deinem langfristigen Plan festzuhalten.

Ruhig bleiben bei Kursverlusten

Kursschwankungen sind kein Ausnahmefall, sondern Teil des Spiels. Wer langfristig investiert, erlebt garantiert Phasen, in denen das Depot rot leuchtet. Der Unterschied zwischen erfolgreichen und erfolglosen Anlegerinnen und Anlegern liegt nicht im Wissen, sondern im Verhalten in genau diesen Momenten.

Die Verhaltensökonomie kennt das Muster. Verlustaversion sorgt dafür, dass Verluste doppelt so schwer wiegen wie gleich hohe Gewinne. Dazu kommt Herdenverhalten, denn wenn alle verkaufen, wächst der Druck, mitzumachen. Beides führt zu der teuersten aller Entscheidungen, nämlich im Tief zu verkaufen und den Aufschwung zu verpassen.

Dagegen hilft eine simple Regel: Lass deinen Sparplan bei fallenden Aktienkursen einfach weiterlaufen. Du kaufst dann sogar günstiger ein. Schau nicht täglich ins Depot, denn bei einem Anlagehorizont von 15 Jahren spielt der heutige Aktienkurs keine Rolle. Wer im Crash von 2020 nicht verkauft hat, sah sein Portfolio schon Monate später wieder im Plus.

Zinseszins in Aktion: Was ein Sparplan über die Jahre bringt

Der Zinseszinseffekt ist der eigentliche Motor deines Vermögensaufbaus. Er sorgt dafür, dass nicht nur dein eingezahltes Geld arbeitet, sondern auch die Gewinne selbst wieder Gewinne erzeugen. Je länger du dabei bleibst, desto stärker wirkt er.

Ein Beispiel bei angenommenen 7 Prozent Rendite pro Jahr: Sparst du 150 Euro monatlich, hast du nach 30 Jahren rund 54.000 Euro eingezahlt, dein Depot steht aber bei etwa 176.000 Euro. Der Löwenanteil ist reiner Zinseszins. Schon 50 Euro im Monat werden über 30 Jahre zu rund 58.000 Euro. Es kommt weniger auf die Höhe der Rate an als auf die Zeit, die du dem Effekt gibst.

Genau deshalb lohnt es sich, nicht länger auf den vermeintlich perfekten Zeitpunkt zu warten. Entscheidend ist ein Start, der finanziell zu dir passt und den du langfristig durchhalten kannst.

Mach den ersten Schritt zu deiner finanziellen Unabhängigkeit

Du möchtest investieren, weißt aber noch nicht, welches Depot, welche Sparrate oder welche Anlagestrategie zu dir passt? Vielleicht hast du Angst vor Verlusten, fühlst dich von Finanzbegriffen überfordert oder hast deine Geldanlage bisher deinem Partner überlassen. Damit bist du nicht allein – und du musst deinen Vermögensaufbau auch nicht ohne Unterstützung beginnen.

Investforwomen begleitet dich in einer individuellen und kostenfreien Beratung Schritt für Schritt. Gemeinsam mit einer Beraterin analysierst du deine aktuelle finanzielle Situation, definierst deine Ziele und entwickelst eine langfristige Strategie, die zu deinem Einkommen, deiner Lebensplanung und deinem persönlichen Sicherheitsbedürfnis passt. Dabei werden dir alle Entscheidungen verständlich erklärt, damit du nicht nur investierst, sondern die Kontrolle über deine Finanzen selbst übernimmst.

Mehr als 5.000 Frauen haben die Beratung von Investforwomen bereits genutzt. Jetzt kannst auch du den ersten Schritt gehen: Buche dein kostenloses Erstgespräch, verschaffe dir Klarheit über deine Möglichkeiten und beginne deinen Vermögensaufbau mit einer Strategie, die wirklich zu dir passt.

Aus Münzen geformtes aufsteigendes Diagramm als Zeichen für finanzielles Wachstum
Aurelijus U.

Häufige Fragen zum Aktienkauf

Wie viel Geld brauche ich mindestens, um Aktien zu kaufen?

Sehr wenig. Schon kleine Sparplanraten reichen für den Einstieg in den Aktienhandel, Regelmäßigkeit ist wichtiger als die Höhe der Rate.

Kann ich mit Bruchstückaktien starten?

Ja. Bei vielen Online-Brokern investierst du mit Bruchstücken auch in teure Werte, mehr dazu im Abschnitt zum Wertpapierdepot.

Kann ich Verluste steuerlich verrechnen?

Ja. Realisierte Verluste werden automatisch mit deinen Gewinnen verrechnet, sodass nur der verbleibende Nettogewinn versteuert wird.

Muss ich Gewinne immer versteuern?

Grundsätzlich ja, aber der Sparerpauschbetrag bleibt steuerfrei. Die Details dazu findest du im Abschnitt zu Kosten und Steuern.

Quellen

Jenny

Über die Autorin

Jenny

Geschäftsführerin & Gründerin

Jenny weiß seit ihrer Jugend, wie schnell finanzielle Sicherheit ins Wanken geraten kann. Weil die Finanzbranche Frauen nicht abholt, hat sie mit Investforwomen ihre eigene Antwort darauf gegründet.

Mehr über die Autorin
12.08.2026 23 Min.Investieren & Altersvorsorge
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