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Inflationsrechner

Was ist dein Geld in zwanzig Jahren noch wert? Wie viel Kaufkraft dir bleibt, siehst du hier in einer Minute.

Inflationsrechner

Was die Inflation mit deinem Geld macht

Stell deinen Betrag und den Zeitraum ein. Du siehst sofort, wie viel Kaufkraft verloren geht und was passiert wäre, wenn das Geld investiert gewesen wäre.

Tipp: Du kannst jeden Wert auch direkt ins Feld eintippen, auch mit Komma und mit 0.

Kaufkraft in 20 Jahren

6.103 €

39 % weniger wert, das sind 3.897 €

Heutein 20 Jahren

Hättest du die 10.000 € stattdessen investiert, wären sie heute so viel wert:

19.572 €

in heutiger Kaufkraft, also 13.470 € mehr als auf dem Konto

So viel Kaufkraft verlierst du in 20 Jahren

3.897 €

Lass uns gemeinsam schauen, wie du das drehst.

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Anleitung

So nutzt du den Inflationsrechner

Vier Angaben, mehr braucht es nicht. Über den Umschalter oben wechselst du zwischen deinem Geld und den Preisen.

Dein Betrag

Das Geld, das bei dir auf dem Konto oder Sparbuch liegt. Im zweiten Modus trägst du stattdessen den heutigen Preis für etwas ein, das du dir vornimmst.

Inflation p. a.

Die jährliche Teuerung. Das Ziel der Europäischen Zentralbank liegt bei 2 %, einzelne Jahre lagen deutlich darüber. Für eine vorsichtige Planung sind 2,5 % ein guter Startwert.

Zeitraum

Je länger dein Geld unangetastet liegt, desto stärker wirkt die Inflation. Sie arbeitet wie ein Zinseszins, nur gegen dich. Ein Jahr fällt kaum auf, zwanzig Jahre kosten fast die Hälfte.

Rechenweg

So wird die Inflation berechnet

Zwei Formeln, mehr steckt nicht dahinter. Für die Nutzung des Rechners brauchst du sie nicht.

Kaufkraft = Betrag ÷ (1 + Inflation)Jahre

Ein Beispiel: Du hast 10.000 € auf dem Konto und rechnest mit 2,5 % Inflation über 20 Jahre. Die Rechnung lautet 10.000 geteilt durch 1,02520, das Ergebnis sind rund 6.103 €. Auf dem Kontoauszug stehen weiterhin 10.000 €, kaufen kannst du dafür aber nur noch so viel wie heute für 6.103 €.

Wie die Inflationsrate berechnet wird

Die offizielle Rate misst kein einzelnes Produkt, sondern einen Warenkorb. Das Statistische Bundesamt erhebt monatlich die Preise für rund 700 Güterarten, von der Miete über Lebensmittel bis zur Versicherung, und fasst sie im Verbraucherpreisindex zusammen. Die Inflationsrate ist dann die prozentuale Veränderung dieses Index gegenüber dem Vorjahresmonat: (Index heute minus Index davor) geteilt durch Index davor, mal 100. Steigt der Index von 118,0 auf 121,0 Punkte, sind das rund 2,5 %. Wie stark dich das persönlich trifft, hängt an deinem eigenen Warenkorb. Wer viel Miete zahlt, spürt eine Mietsteigerung stärker als der Durchschnitt.

Kaufkraftverlust und Preissteigerung sind nicht dasselbe

Beide Zahlen beschreiben denselben Vorgang, klingen aber unterschiedlich groß. Bei 2,5 % über 20 Jahre steigen die Preise um 63,9 %, während deine Kaufkraft um 39,0 % sinkt. Der Unterschied entsteht, weil sich die Prozente auf verschiedene Ausgangswerte beziehen. Für deine Planung ist die Kaufkraft die ehrlichere Zahl, für einen künftigen Kauf die Preisseite. Der Umschalter über dem Rechner wechselt zwischen beiden.

Beispiele

Was aus 10.000 € auf dem Konto wird

Die Kaufkraft in heutigem Geld, je nach Inflationsrate und Zeitraum. Alle Werte kannst du oben nachrechnen.

Kaufkraft von 10.000 € nach Inflationsrate und Zeitraum
Inflationnach 10 Jahrennach 20 Jahrennach 30 JahrenVerlust
1 %9.053 €8.195 €7.419 €25,8 %
2 %8.203 €6.730 €5.521 €44,8 %
2,5 %7.812 €6.103 €4.767 €52,3 %
3 %7.441 €5.537 €4.120 €58,8 %
5 %6.139 €3.769 €2.314 €76,9 %

Die Spalte „Verlust“ bezieht sich auf 30 Jahre. Schon bei den angepeilten 2 % bleibt nach dieser Zeit nur gut die Hälfte deiner Kaufkraft übrig, ohne dass auf dem Konto je ein Euro fehlt.

Der leise Verlust

Der teuerste Verlust ist der, den du nicht bemerkst

Sie zieht keine Gebühren ein und schickt keine Rechnung. Sie nimmt sich einfach jedes Jahr ein Stück von dem, was du dir leisten kannst.

35 Jahre

dauert es bei 2 % Inflation, bis dein Geld nur noch die Hälfte wert ist.

39 %

Kaufkraft verliert ein Betrag in 20 Jahren, wenn die Inflation bei 2,5 % liegt.

0 €

kostet dich das Nichtstun auf dem Kontoauszug. Der Verlust taucht dort nie auf.

Werte aus der Zinseszinsformel, Inflationsziel der Europäischen Zentralbank: 2 % pro Jahr

Warum Inflation Frauen härter trifft

Die Teuerung fragt nicht nach dem Geschlecht. Sie trifft nur auf Budgets, die im Schnitt kleiner sind und länger reichen müssen.

Weniger Puffer für die Teuerung

Wer in Teilzeit arbeitet, hat am Monatsende weniger übrig, das die Preissteigerung auffangen könnte. Steigt die Miete um 5 %, trifft das ein kleineres Budget härter als ein großes.

Ein längerer Ruhestand

Frauen leben im Schnitt länger, ihre Rente muss also über mehr Jahre reichen. Über 25 Ruhestandsjahre nagt die Inflation an jeder Zahlung. Bei 2,5 % ist die Kaufkraft nach 28 Jahren halbiert.

Sicherheit wird oft teuer bezahlt

Frauen halten im Schnitt einen größeren Teil ihres Geldes auf Konten. Das fühlt sich sicher an, ist aber die einzige Anlageform, bei der der Verlust garantiert kommt, wenn die Zinsen unter der Inflation liegen.

Wie stark die Teuerung deine spätere Rente trifft, siehst du im Rentenlücken-Rechner, der genau damit rechnet.

Kurz erklärt

Was Anlegen gegen die Inflation ausrichten kann

Inflation bedeutet, dass die Preise steigen und du für denselben Euro weniger bekommst. Gemessen wird sie an einem festen Warenkorb, den das Statistische Bundesamt jeden Monat abfragt.

Dein Geld wird nicht weniger

Es kann nur weniger. Der Betrag auf dem Konto bleibt gleich, aber der Einkauf und die Miete werden teurer. Deshalb merkt man Inflation erst an der Kasse und nicht auf dem Kontoauszug.

Zeit macht es schlimmer

Inflation wirkt wie ein Zinseszins in die falsche Richtung. Ein Jahr fällt kaum auf, zwanzig Jahre kosten dich fast die Hälfte. Wer früh etwas dagegen tut, muss später viel weniger aufholen.

Sparen allein reicht nicht

Solange die Zinsen unter der Inflation liegen, verlierst du real Geld, auch wenn jedes Jahr eine Gutschrift kommt. Erst wenn dein Geld arbeitet, hast du eine Chance, die Teuerung zu schlagen.

Was du dabei im Blick behalten solltest

Anlegen heißt Schwankungen aushalten. Kurse können deutlich fallen, und Verluste sind möglich, bis hin zum Totalverlust einzelner Anlagen. Die 6 % im Rechner sind eine Annahme, keine Zusage. Frühere Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung, garantiert ist keine Rendite. Wer das Geld in drei Jahren braucht, gehört nicht in den Aktienmarkt. Sinnvoll ist ein Notgroschen, der jederzeit verfügbar bleibt, und ein Zeithorizont, den du auch in einem schlechten Jahr durchhältst. Was zu deiner Situation passt, besprechen wir kostenlos und unverbindlich.

Fragen

Häufige Fragen zur Inflation

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Jenny und Isabelle von Investforwomen