
ETF-Sparplan-Rechner
Sieh in wenigen Sekunden, was aus deinem Sparplan wird, wenn Fondskosten und Steuern schon abgezogen sind. Kostenlos und ohne Anmeldung.
Tipp: Du kannst jeden Wert auch direkt ins Feld eintippen, auch mit Komma und mit 0.
Dein Depot in 25 Jahren
134.820 €
Genauso viel wie mit einem ausschüttenden ETF
61.000 €
74.968 €
- Laufende Fondskosten
- −4.105 €
- Steuer während der Laufzeit
- −1.148 €
- Steuer beim Verkauf
- −8.495 €
- Dir bleiben
- 126.325 €
- In heutiger Kaufkraft
- 76.999 €
So viel gehen Fondskosten und Steuern ab
13.748 €
in 25 Jahren. Wie viel davon vermeidbar ist, sehen wir gemeinsam.
So nutzt du den ETF-Sparplan-Rechner
Sechs Angaben, mehr braucht es nicht. Du musst nichts vorbereiten und nichts vorher wissen.
Startkapital
Der Betrag, den du zu Beginn einmalig anlegst. Er läuft die ganze Laufzeit mit und arbeitet deshalb am längsten für dich. Für eine reine Einmalanlage stellst du die Sparrate auf 0 €.
Sparrate pro Monat
Was du jeden Monat in deinen ETF einzahlst. Bei den meisten Brokern startet ein Sparplan schon ab 1 € oder 25 €. Jede Rate beginnt ihren eigenen Zinseszins, deshalb zählt eine frühe Rate mehr als eine späte.
Rendite pro Jahr
Die erwartete Wertentwicklung des Index vor Kosten. Wir starten mit 6 %, bewusst unter dem, was breite Aktienindizes historisch gebracht haben. Garantiert ist keine Rendite.
Laufende Kosten (TER)
Die Total Expense Ratio ist das, was der Fonds pro Jahr für sich behält. Sie wird nie abgebucht, sondern direkt aus dem Fondsvermögen entnommen, deshalb taucht sie auf keinem Kontoauszug auf. Breite Welt-ETFs liegen meist bei 0,07 bis 0,25 %.
Laufzeit
Wie viele Jahre du einzahlst und liegen lässt. Der stärkste Hebel im ganzen Rechner. Zehn Jahre mehr verändern dein Ergebnis stärker als jede Erhöhung der monatlichen Rate.
Erhöhung pro Jahr
Wenn du deine Sparrate jedes Jahr anhebst, etwa im Takt deiner Gehaltsentwicklung. Aus 200 € im Monat mit 3 % Erhöhung werden über 25 Jahre 174.441 € statt 130.868 €. Bei 0 % bleibt die Rate konstant.
Was Kosten und Steuern bei ETFs wirklich ausmachen
Die meisten Sparplanrechner zeigen dir eine Bruttozahl. Hier stehen die vier Posten, die davon noch abgehen.
Die TER: was laufende Kosten kosten
Die Total Expense Ratio ist die Gebühr, die der Fonds jedes Jahr aus dem Fondsvermögen entnimmt. Du bekommst dafür keine Rechnung, sie mindert einfach die Wertentwicklung. Weil sie so unsichtbar bleibt, unterschätzen viele, wie viel dabei zusammenkommt. Die Tabelle zeigt 200 € im Monat über 25 Jahre bei 6 % Rendite.
| Laufende Kosten | Endkapital | davon Kosten |
|---|---|---|
| 0,07 % | 133.328 € | 1.382 € |
| 0,20 % | 130.868 € | 3.907 € |
| 0,50 % | 125.378 € | 9.531 € |
| 1,50 % | 108.904 € | 26.391 € |
Zwischen einem günstigen Welt-ETF und einem aktiv gemanagten Fonds liegen in diesem Beispiel 24.424 €. Eingezahlt hast du in beiden Fällen 60.000 €. Die Kostenquote ist damit die einzige Stellschraube, die du sicher beeinflussen kannst, denn die Rendite kann dir niemand versprechen.
Ausschüttend oder thesaurierend
Ein thesaurierender ETF behält die Erträge im Fonds und legt sie automatisch wieder an. Ein ausschüttender überweist sie auf dein Verrechnungskonto. Lange galt der thesaurierende als steuerlich besser, weil die Steuer später anfällt. Seit der Basiszins gestiegen ist, stimmt das kaum noch: Der Basisertrag liegt 2026 bei 2,24 % und die Vorabpauschale füllt genau bis dorthin auf. Schüttet dein ETF weniger aus, versteuerst du in beiden Fällen denselben Betrag. Du kannst das im Rechner oben nachprüfen.
Vorabpauschale und Teilfreistellung
Die Vorabpauschale sorgt dafür, dass auch thesaurierende Fonds laufend besteuert werden. Grundlage ist der Basiszins, den das Bundesfinanzministerium jedes Jahr im Januar festlegt. Für 2026 liegt er bei 3,20 %, davon zählen 70 %. Auf den Wert deines Depots zum 1. Januar ergibt das einen Basisertrag von 2,24 %. Mehr als die tatsächliche Wertsteigerung des Jahres wird nie angesetzt, in einem schwachen Börsenjahr fällt also nichts an.
Bei Aktienfonds sind 30 % davon steuerfrei, das ist die Teilfreistellung nach dem Investmentsteuergesetz. Auf den Rest fallen 26,375 % Abgeltungsteuer inklusive Solidaritätszuschlag an. Verkaufst du später, wird die bereits versteuerte Vorabpauschale angerechnet.
| Depotwert am 1. Januar | Basisertrag | Steuer mit Freibetrag | Steuer ohne Freibetrag |
|---|---|---|---|
| 10.000 € | 224,00 € | 0,00 € | 41,36 € |
| 25.000 € | 560,00 € | 0,00 € | 103,39 € |
| 50.000 € | 1.120,00 € | 0,00 € | 206,78 € |
| 100.000 € | 2.240,00 € | 149,81 € | 413,56 € |
Der Sparerpauschbetrag von 1.000 €
Bis 1.000 € Kapitalerträge im Jahr bleiben steuerfrei, bei zusammenveranlagten Paaren sind es 2.000 €. Der Betrag ist seit 2023 unverändert. Damit deine Bank ihn berücksichtigt, brauchst du einen Freistellungsauftrag. In der Tabelle oben siehst du den Unterschied: Bis zu einem Depotwert von 63.775 € deckt der Freibetrag die Vorabpauschale vollständig ab, ab 63.776 € fällt der erste Cent Steuer an.
Sparrechner: welche Rate brauchst du für dein Ziel?
Der umgekehrte Weg: Du nennst den Betrag, den du erreichen willst, und bekommst die monatliche Rate. Alle Werte mit 6 % Rendite, 0,20 % laufenden Kosten und eingerechneter Steuer, ohne Startkapital.
| Dein Ziel | in 15 Jahren | in 20 Jahren | in 25 Jahren |
|---|---|---|---|
| 50.000 € | 177 € | 113 € | 76 € |
| 100.000 € | 354 € | 226 € | 153 € |
| 250.000 € | 895 € | 573 € | 388 € |
Auffällig ist, wie stark die Laufzeit die Rate drückt. Für 100.000 € brauchst du in 15 Jahren 354 € im Monat, in 25 Jahren nur noch 153 €. Zehn Jahre mehr Zeit ersetzen also gut die Hälfte deiner Sparrate.
Was ein Sparrechner rechnet
Ein Sparrechner beantwortet eine einzige Frage: Was wird aus einer regelmäßigen Rate, wenn sie über Jahre verzinst wird? Er braucht dafür zwei Angaben von dir, deine Sparrate und die Laufzeit, dazu eine Annahme zum Zinssatz. Alles, was er dir zeigt, entsteht aus dem Zinseszins. Jede Rate legt ihren eigenen Ertrag drauf, und dieser Ertrag verzinst sich ab dem nächsten Jahr mit.
Das Werkzeug oben kannst du so benutzen. Stell die laufenden Kosten auf 0 % und die Steuer auf „außen vor“, dann rechnet es wie ein klassischer Sparrechner mit festem Zins. Für Tagesgeld oder Festgeld ist das die passende Einstellung, denn dort gibt es keine Fondskosten. Wie der Zinseszins dabei rechnerisch wirkt, steht im Zinseszinsrechner.
Warum die meisten Sparrechner zu hohe Zahlen zeigen
Weil sie mit einem festen Zins rechnen, der nach Kosten und Steuern so nicht ankommt. Bei 200 € im Monat über 25 Jahre und 6 % kommt dieser Rechner nach Abzug der laufenden Kosten und der Vorabpauschale auf 130.868 €. Allein die Fondskosten von 0,20 % haben davon 3.907 € geschluckt, und die hättest du in einem reinen Sparrechner nie gesehen.
Für einen Sparplan auf Tagesgeld spielt das keine Rolle, dort gibt es beides nicht. Sobald du aber in einen Fonds sparst, ist die Bruttozahl eines einfachen Sparrechners immer zu freundlich. Deshalb rechnet dieses Werkzeug beide Posten von Anfang an mit. Wie viel Vermögen bis zur Rente zusammenkommt, zeigt dir der Investmentrechner.
Was aus 50 € bis 500 € im Monat wird
Alle Werte mit 6 % Rendite, 0,20 % laufenden Kosten, thesaurierend und mit eingerechneter Steuer. Ohne Startkapital, damit du deine eigene Rate direkt ablesen kannst.
| Sparrate | nach 10 Jahren | nach 20 Jahren | nach 30 Jahren |
|---|---|---|---|
| 50 € | 8.081 € | 22.281 € | 47.237 € |
| 100 € | 16.161 € | 44.563 € | 94.173 € |
| 200 € | 32.323 € | 88.962 € | 185.343 € |
| 500 € | 80.765 € | 218.942 € | 452.442 € |
Bei 200 € im Monat hast du nach 30 Jahren 72.000 € eingezahlt und rund 185.343 € im Depot. Dein Depot ist damit mehr als doppelt so groß wie deine Einzahlungen, der Ertrag allein liegt bei 113.343 €, und das nach Kosten und nach Steuern. Nach zehn Jahren sieht dasselbe Bild noch unspektakulär aus. Diese Geduld ist der eigentliche Preis eines Sparplans.
Einmalanlage statt Sparplan
Wenn du eine größere Summe zur Verfügung hast, stellt sich die Frage, ob du sie auf einmal anlegst oder in Raten. Rechnerisch ist die Antwort eindeutig: 30.000 € sofort investiert werden bei 6 % über 25 Jahre zu rund 121.463 €. Dieselben 30.000 €, verteilt auf 100 € im Monat über dieselben 25 Jahre, ergeben nur 66.024 €. Der Grund ist schlicht, dass das Geld im ersten Fall die volle Zeit arbeitet. Für die Einmalanlage stellst du im Rechner oben die Sparrate auf 0 €.
Was der MSCI World historisch gebracht hat
Der MSCI World bildet die großen Unternehmen aus 23 Industrieländern ab und ist der Index hinter den meisten Welt-ETFs. Über sehr lange Zeiträume lag seine Durchschnittsrendite bei etwa 8 bis 9 % pro Jahr, gerechnet in US-Dollar und vor Kosten. Wir rechnen trotzdem mit 6 %, weil vergangene Renditen nichts versprechen. Die Tabelle zeigt, was verschiedene Annahmen ausmachen, bei 200 € im Monat über 25 Jahre.
| Rendite pro Jahr | Depotwert nach 25 Jahren |
|---|---|
| 5 % | 113.572 € |
| 6 % | 130.868 € |
| 7 % | 151.222 € |
| 8 % | 175.206 € |
| 9 % | 203.499 € |
Zwischen 6 % und 9 % liegen in diesem Beispiel rund 72.631 €. Was davon am Ende deine Kaufkraft ist, zeigt dir der Inflationsrechner. Der Rechner oben blendet diese Zahl direkt mit ein.
Warum der ETF-Sparplan für Frauen anders aussieht
Ein Sparplan braucht zwei Dinge, von denen im Leben vieler Frauen beide knapper sind: Geld, das monatlich übrig bleibt, und Jahre ohne Unterbrechung.
Teilzeit trifft die Sparrate zweimal
Weniger Einkommen heißt meist auch weniger Sparrate. Gekürzt wird ausgerechnet in den frühen Jahren, deren Erträge am längsten gearbeitet hätten. Am Ende fehlt deutlich mehr als das, was nicht eingezahlt wurde.
Zeit ersetzt einen Teil der Rate
Für 100.000 € brauchst du in 15 Jahren 354 € im Monat, in 25 Jahren nur noch 153 €. Wer wenig übrig hat, kann trotzdem viel erreichen, indem sie früh anfängt statt später mehr.
Kleine Raten reichen zum Anfangen
Aus 50 € im Monat werden bei 6 % über 30 Jahre rund 47.237 €, eingezahlt hast du davon 18.000 €. Die Höhe der Rate entscheidet weniger als der Zeitpunkt, an dem du sie einrichtest.
Wie groß deine persönliche Lücke bis zur Rente ist, zeigt dir der Rentenlücken-Rechner. Unsere Beratung dazu ist kostenfrei, auch wenn du am Ende nichts abschließt.
Häufige Fragen zum ETF-Sparplan
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