
Investmentrechner
Wie viel Vermögen baust du bis zur Rente auf, und welchen Teil davon trägt die Rendite? Schon kleine Beträge werden über die Jahre zu einer Summe, die zählt. Rechne es mit deinen eigenen Zahlen durch.
Endkapital und Rendite berechnen
Stell die Regler auf deine Situation ein. Du siehst sofort, wie viel Vermögen aus deiner Sparrate wird und welcher Teil davon nicht aus deiner eigenen Tasche kommt.
Tipp: Du kannst jeden Wert auch direkt ins Feld eintippen, auch mit Komma und mit 0.
Dein Endkapital
495.509 €
181.000 €
314.509 €
So viel könnte aus deinem Geld werden
495.509 €
in 30 Jahren · davon 314.509 € aus der Rendite, die du nicht selbst eingezahlt hast
So nutzt du den Investmentrechner
Du musst nichts vorbereiten und nichts vorher wissen. Stell die Regler auf deine Situation ein, den Rest übernimmt der Rechner.
Startkapital
Dein bereits vorhandenes Erspartes, das du mit anlegst. Es läuft die ganze Laufzeit mit und wirkt deshalb am stärksten. Kein Muss, du kannst auch mit 0 € starten.
Sparrate pro Monat
Der Betrag, den du regelmäßig investierst. Jede einzelne Rate startet ihre eigene Verzinsung, deshalb bringt eine frühe Rate deutlich mehr als eine späte. Für eine reine Einmalanlage stellst du sie auf 0 €.
Jährliche Erhöhung
Viele koppeln ihre Sparrate an die Gehaltserhöhung. Schon 2 % pro Jahr verändern das Ergebnis spürbar, ohne dass es sich im Alltag anfühlt wie Verzicht.
Rendite p. a.
Der erwartete Ertrag pro Jahr. Wir starten mit 6 %, für breit gestreute Aktien-ETFs über lange Zeiträume ist das bewusst vorsichtig gerechnet. Stell 0 % ein, um reines Sparen ohne Rendite abzubilden.
Laufzeit
Wie lange dein Geld für dich arbeitet. Der stärkste Hebel im ganzen Rechner. Zehn Jahre mehr können dein Ergebnis fast verdoppeln, zehn Euro mehr im Monat fallen dagegen kaum auf.
Sparrate für mein Ziel
Der zweite Modus dreht die Rechnung um: Du gibst deinen Wunschbetrag ein und siehst, welche monatliche Rate dafür nötig ist. Über den Schalter „Nach Steuern rechnen“ kommt zusätzlich die Abgeltungsteuer dazu.
So rechnet der Investmentrechner
Falls du nachvollziehen willst, was im Hintergrund passiert. Für die Nutzung brauchst du das nicht.
Endkapital = Startkapital × (1 + Rendite)Jahre + verzinste Raten
Ein Beispiel: Du legst 10.000 € zu 6 % pro Jahr an und lässt sie 20 Jahre liegen. Die Rechnung lautet 10.000 × 1,0620, das Ergebnis sind rund 32.071 €. Von deinem Einsatz stammen 10.000 €, die restlichen 22.071 € hat die Rendite erwirtschaftet.
Warum monatliche Raten anders gerechnet werden
Sobald du zusätzlich monatlich einzahlst, reicht eine einzelne Formel nicht mehr. Jede Rate arbeitet unterschiedlich lange, die erste Rate eines Jahres also zwölf Monate, die letzte nur einen. Deutsche Sparrechner lösen das über eine anteilige Verzinsung innerhalb des Jahres. Über zwölf Monatsraten ergibt das den Faktor 6,5, mit dem die Jahressumme der Raten verzinst wird. So rechnet auch dieser Rechner, damit sein Ergebnis zu den gängigen deutschen Sparrechnern passt. Zur Kontrolle: 5.000 € Startkapital, 150 € im Monat, 3 % über 7 Jahre ergeben 20.165,93 €, exakt wie beim Referenzrechner.
Warum wir mit 6 % rechnen
6 % pro Jahr sind für breit gestreute Aktien-ETFs über lange Zeiträume bewusst vorsichtig angesetzt. Die tatsächlichen Ergebnisse lagen in den vergangenen Jahren darüber, damit möchten wir aber nicht werben. Eine Rendite ist nie garantiert. Kurzfristig schwankt der Markt teils erheblich, über 15 Jahre und mehr hat sich das erfahrungsgemäß geglättet. Wenn du nervös wirst, stell den Regler einfach auf 4 % und schau, ob der Plan dann immer noch trägt.
Was Steuern von der Rendite nehmen
Auf Kursgewinne und Ausschüttungen fallen 25 % Abgeltungsteuer plus 5,5 % Solidaritätszuschlag an, zusammen 26,375 %. Bei Aktienfonds bleiben nach dem Investmentsteuergesetz 30 % der Erträge steuerfrei, dazu kommt der Sparerpauschbetrag von 1.000 € pro Jahr und Person. Der Rechner nimmt die vorsichtige Annahme, dass der Zuwachs jedes Jahr versteuert wird. Bei 500 € im Monat über 30 Jahre bleiben so 417.046 € statt 489.765 €. Die Steuer selbst macht davon 44.562 € aus, der Rest fehlt, weil das abgeführte Geld nicht mehr mitarbeiten konnte.
Die Sparrate jedes Jahr erhöhen
Über den Regler „Jährliche Erhöhung“ wächst deine Rate zu jedem Jahreswechsel mit. Aus 500 € im Monat über 30 Jahre werden ohne Erhöhung 489.765 €, mit 2 % pro Jahr sind es 608.989 € und mit 3 % schon 684.801 €. Eingezahlt hast du dafür 285.452 € statt 180.000 €. Der Vorteil: Die Erhöhung fällt zusammen mit deiner Gehaltsentwicklung an und tut deshalb selten weh.
Vom Ziel zur Sparrate rechnen
Der zweite Modus dreht die Rechnung um. Statt „was wird aus meiner Rate" beantwortet er „was brauche ich für mein Ziel". Für 100.000 € in 20 Jahren sind das bei 6 % rund 220 € im Monat, für dieselbe Summe in 30 Jahren nur noch 103 €. Weil die Dynamik keine geschlossene Formel zulässt, sucht der Rechner die Rate über eine Intervallhalbierung und rundet auf, damit dein Ziel sicher erreicht wird.
Alle Ergebnisse sind Modellrechnungen mit konstanter Rendite. Der echte Markt schwankt, eine Rendite ist nicht garantiert. Steuerlich gerechnet wird mit 26,375 % Abgeltungsteuer, 30 % Teilfreistellung für Aktienfonds und 1.000 € Sparerpauschbetrag. Kosten des Depots oder des Fonds sind nicht enthalten. Keine Anlageberatung, sondern eine Orientierung.
So berechnest du deine Rendite
Zwei Zahlen werden dabei oft verwechselt, und nur eine davon taugt zum Vergleichen.
Rendite p. a. = (Endkapital ÷ Einsatz)(1 ÷ Jahre) − 1
Ein Beispiel: Aus 10.000 € sind in 10 Jahren 17.908 € geworden. Du teilst 17.908 durch 10.000, ziehst die zehnte Wurzel und ziehst 1 ab. Ergebnis: 6 % pro Jahr. In Excel oder Google Sheets schreibst du dafür =(B1/A1)^(1/C1)-1 mit dem Einsatz in A1, dem Endkapital in B1 und den Jahren in C1.
Rendite pro Jahr oder insgesamt
Die Gesamtrendite sagt, um wie viel dein Einsatz insgesamt gewachsen ist. Die Rendite p. a. rechnet dasselbe auf ein Durchschnittsjahr herunter und ist die Zahl, mit der du vergleichen kannst. Aus 10.000 €, die in 10 Jahren auf 17.908 € gewachsen sind, wird so 6 % pro Jahr, obwohl die Gesamtrendite bei 79 % liegt. Wer beide verwechselt, hält eine mittelmäßige Anlage für eine gute.
Warum die Formel bei Sparplänen nicht mehr reicht
Sobald du monatlich einzahlst, hat jeder Euro eine andere Laufzeit. Die Rate aus dem ersten Jahr arbeitet zwanzig Jahre, die aus dem letzten einen Monat. Eine einzelne Wurzel bildet das nicht mehr ab, gefragt ist der interne Zinsfuß. Der Rechner oben löst das, indem er vorwärts rechnet: Du stellst die Rendite ein und siehst das Ergebnis, statt umgekehrt.
Was ein Renditepunkt ausmacht
Die Tabelle zeigt 1.000 € Startkapital plus 100 € im Monat über 20 Jahre. Eingezahlt hast du in jeder Zeile dieselben 25.000 €, unterschiedlich ist allein die Rendite.
| Rendite p. a. | Endkapital nach 20 Jahren |
|---|---|
| 0 % | 25.000 € |
| 2 % | 30.959 € |
| 4 % | 38.699 € |
| 6 % | 48.784 € |
| 8 % | 61.955 € |
Zwischen 4 % und 6 % liegen 10.085 €, zwischen 6 % und 8 % schon 13.171 €. Zwei Prozentpunkte klingen klein und sind es nicht. Deshalb lohnt sich der Blick auf die Kosten eines Produkts, sie gehen direkt von der Rendite ab.
Was aus deiner Sparrate werden kann
Alle Werte mit 6 % pro Jahr und ohne Startkapital. Du kannst sie oben im Rechner nachrechnen.
| Sparrate | nach 10 Jahren | nach 20 Jahren | nach 30 Jahren |
|---|---|---|---|
| 50 € / Monat | 8.166 € | 22.789 € | 48.977 € |
| 100 € / Monat | 16.331 € | 45.577 € | 97.953 € |
| 250 € / Monat | 40.828 € | 113.943 € | 244.883 € |
| 500 € / Monat | 81.655 € | 227.887 € | 489.765 € |
| 1.000 € / Monat | 163.310 € | 455.773 € | 979.531 € |
Bei 250 € im Monat über 30 Jahre hast du 90.000 € eingezahlt und stehst bei 244.883 €. Rund 63 % des Guthabens kommen damit nicht aus deiner Tasche, sondern aus der Rendite.
Was aus einer Einmalanlage wird
Wenn du einen größeren Betrag anlegst und danach nichts mehr nachlegst, sieht die Rechnung so aus. Auch hier mit 6 % pro Jahr.
| Anlagebetrag | nach 10 Jahren | nach 20 Jahren | nach 30 Jahren |
|---|---|---|---|
| 10.000 € | 17.908 € | 32.071 € | 57.435 € |
| 25.000 € | 44.771 € | 80.178 € | 143.587 € |
| 50.000 € | 89.542 € | 160.357 € | 287.175 € |
| 100.000 € | 179.085 € | 320.714 € | 574.349 € |
Welche Rate du für dein Ziel brauchst
Die Rückwärtsrechnung ist meist die nützlichere. Sie zeigt, wie stark die Laufzeit deine monatliche Belastung senkt.
| Mein Ziel | in 10 Jahren | in 20 Jahren | in 30 Jahren |
|---|---|---|---|
| 100.000 € | 613 € | 220 € | 103 € |
| 250.000 € | 1.531 € | 549 € | 256 € |
| 500.000 € | 3.062 € | 1.098 € | 511 € |
Für 250.000 € brauchst du in 10 Jahren 1.531 € im Monat, in 30 Jahren nur noch 256 €. Dieselbe Summe, ein Sechstel der Rate. Die Zeit übernimmt den Unterschied.
Was ein früherer Start bringt
Hier sind es immer 250 € im Monat bis zum 67. Lebensjahr, nur das Startalter ändert sich.
| Start mit | Laufzeit | Eingezahlt | mit 67 |
|---|---|---|---|
| 25 Jahren | 42 Jahre | 126.000 € | 545.007 € |
| 30 Jahren | 37 Jahre | 111.000 € | 394.213 € |
| 35 Jahren | 32 Jahre | 96.000 € | 281.531 € |
| 40 Jahren | 27 Jahre | 81.000 € | 197.329 € |
| 45 Jahren | 22 Jahre | 66.000 € | 134.408 € |
| 50 Jahren | 17 Jahre | 51.000 € | 87.389 € |
Zwischen Start mit 25 und Start mit 35 liegen 30.000 € mehr Einzahlung, am Ende aber 263.476 € Unterschied. Wie stark die Zinsen dabei auf sich selbst wirken, zeigt dir der Zinseszinsrechner.
Frauen tragen ein höheres Risiko für Altersarmut
Der größte Treiber sind Jahre mit reduzierter Stundenzahl. Sie bringen weniger Rentenpunkte und lassen weniger übrig, das nebenher wachsen könnte.
24,2 %
weniger Alterseinkünfte haben Frauen ab 65 im Schnitt als Männer.
1.820 €
brutto im Monat stehen Frauen ab 65 im Schnitt zur Verfügung, Männern rund 2.400 €.
21,3 %
der Frauen ab 65 gelten als armutsgefährdet, bei den Männern sind es 17,3 %.
Quelle: Statistisches Bundesamt, EU-SILC 2025 mit Einkommensbezugsjahr 2024, veröffentlicht am 9. April 2026. Der Gender Pension Gap misst Alterssicherungseinkommen. Frauen ab 65 kommen im Schnitt auf rund 1.820 € brutto im Monat, Männer auf 2.400 €. Ohne Hinterbliebenenrenten liegt der Abstand bei 36,0 %.
Pausen kosten doppelt
Wer wegen Teilzeit oder Elternzeit ein paar Jahre weniger einzahlt, verliert mehr als diese Beiträge. Es fehlen auch die Erträge, die daraus bis zur Rente noch geworden wären. Deshalb fällt die Lücke am Ende größer aus, als sie sich vorher anfühlt.
Mehr Jahre, die versorgt sein wollen
Frauen leben im Schnitt länger. Das Ersparte muss also über mehr Jahre reichen, obwohl unterwegs weniger eingezahlt wurde. Ein früher Start fängt einen Teil davon auf.
Kleine Beträge reichen aus
Aus 100 € im Monat werden bei 6 % über 30 Jahre rund 97.953 €. Eingezahlt hast du davon nur 36.000 €. Wichtiger als die Höhe ist, wie lange du dabeibleibst.
Wie groß deine persönliche Lücke ist, zeigt dir der Rentenlücken-Rechner.
Was den Unterschied macht
Wie stark die Erträge dabei auf sich selbst wirken, rechnest du im Zinseszinsrechner nach.
Zeit schlägt Betrag
Wie früh du startest, wirkt stärker als die Höhe deiner Rate. Wer mit 25 anfängt, kommt bei 250 € im Monat auf 545.007 €, wer mit 35 startet, auf 281.531 €.
Automatisch investieren
Ein Sparplan läuft von allein, ganz ohne tägliches Beobachten. So bleibst du dran, auch wenn das Leben mal turbulent wird.
Breit gestreut anlegen
Wer über viele Länder und Branchen streut, verteilt das Risiko auf viele Schultern. Schwanken kann der Kurs trotzdem, ausgeschlossen sind Verluste damit nicht.
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