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Rentenrechner

Sieh in zwei Minuten, wie hoch deine gesetzliche Rente ausfällt und was davon nach den Abzügen übrig bleibt. Kostenlos und ohne Anmeldung.

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Deine geschätzte Rente

1.547 €

brutto pro Monat, in heutigem Geld

BerufsstartRentenbeginn 2052
Entgeltpunkte

36,4

Beitragsjahre

45

Nach Kranken- und Pflegeversicherung bleiben 1.347 €, also 135 € und 65 € weniger.

Auf 97,0 % davon fällt Einkommensteuer an, das sind 44 € im Monat. Es bleiben 1.302 €.

Deine Regelaltersgrenze liegt bei 67 Jahre, erreicht im Jahr 2052.

Das sind 44 % deines heutigen Bruttogehalts.

Was diese Zahl für dein Leben bedeutet, rechnen wir gemeinsam durch, kostenlos.

Gerechnet mit dem aktuellen Rentenwert von 42,52 € je Entgeltpunkt und dem vorläufigen Durchschnittsentgelt von 51.944 € für 2026. Je Kind rechnen wir mit drei Jahren Kindererziehungszeit. Das trifft für alle ab 1992 geborenen Kinder zu. Für ältere Kinder sind es nach § 249 Abs. 1 SGB VI bis Ende 2026 noch zweieinhalb Jahre, erst ab dem 01.01.2027 auch drei (BGBl. 2025 I Nr. 362). Wer nur ältere Kinder hat, liest das Ergebnis bis dahin als etwas zu hoch. Eine Schätzung, keine Zusage. Deine verbindliche Zahl steht in deiner Renteninformation.

Damit müsstest du im Alter auskommen

1.347 €

pro Monat, nach Kranken- und Pflegeversicherung

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Anleitung

So nutzt du den Rentenrechner

Sechs Angaben, mehr braucht es nicht. Deinen Rentenbescheid musst du dafür nicht heraussuchen.

Geburtsjahr

Daraus ergibt sich deine Regelaltersgrenze, also der Zeitpunkt ohne Abschlag. Wer 1964 oder später geboren ist, arbeitet bis 67.

Brutto pro Monat

Dein heutiges Gehalt, auf eine volle Stelle gerechnet. Über der Beitragsbemessungsgrenze von 8.450 € im Monat bringt mehr Gehalt keine zusätzlichen Punkte.

Berufsstart

Ab wann du Beiträge zahlst. Eine Ausbildung zählt voll. Ein Studium erhöht deine Rente seit 2009 nicht mehr, es zählt aber weiter als Anrechnungszeit für die Wartezeit von 35 Jahren (§ 58 Abs. 1 Nr. 4 SGB VI). Für den Regler nimmst du deshalb deine erste versicherungspflichtige Stelle.

Kinder

Für jedes ab 1992 geborene Kind bekommst du drei Jahre Kindererziehungszeit. Kinder senken zusätzlich deinen Pflegebeitrag.

Arbeitszeit

Jahre mit reduzierter Stundenzahl bringen entsprechend weniger Punkte. Über den zweiten Regler stellst du ein, wie viel Prozent einer vollen Stelle das waren.

Rentenbeginn

Standard ist deine Regelaltersgrenze. Über den Umschalter wählst du einen früheren oder späteren Beginn und siehst sofort, was er kostet.

Rechenweg

So wird deine gesetzliche Rente berechnet

Die Rentenformel klingt sperriger, als sie ist. Sie besteht aus drei Bausteinen.

Rente = Entgeltpunkte × Zugangsfaktor × Rentenwert

Ein Beispiel: Du hast 36 Entgeltpunkte gesammelt und gehst genau zu deiner Regelaltersgrenze. Die Rechnung lautet 36 × 1,0 × 42,52 €, das sind rund 1.531 € brutto im Monat. Zwei Jahre früher sinkt der Zugangsfaktor auf 0,928 und es bleiben 1.421 €.

Der erste Faktor: deine gesammelten Punkte

Der erste Faktor der Formel ist die Summe aller Punkte, die du über dein Berufsleben gesammelt hast. Wie sie entstehen und was ein einzelner Punkt bringt, steht weiter unten in einem eigenen Abschnitt. Für die Formel reicht: mehr Punkte, mehr Rente, und zwar streng proportional.

Der aktuelle Rentenwert

Der Rentenwert sagt, wie viel ein Entgeltpunkt an monatlicher Rente wert ist. Seit dem 1. Juli 2026 sind das 42,52 €, davor waren es 40,79 €. Die Renten sind damit um 4,24 % gestiegen. Er gilt bundeseinheitlich, seit der Anpassung 2023 sind Ost und West angeglichen. Wer 45 Punkte gesammelt hat, kommt auf 1.913 € brutto, das ist die sogenannte Standardrente.

Der Zugangsfaktor: Abschläge und Zuschläge

Zur Regelaltersgrenze steht der Zugangsfaktor auf 1,0 und ändert nichts. Jeder Monat davor senkt ihn um 0,3 % deiner Rente. Vier Jahre früher bedeuten 14,4 % weniger, und zwar lebenslang. Umgekehrt bringt jeder Monat, den du länger arbeitest, 0,5 % mehr.

Wann du in Rente gehen kannst

Deine Regelaltersgrenze hängt allein vom Geburtsjahr ab. Wer 1964 oder später geboren ist, arbeitet bis 67. Für die Jahrgänge davor wurde stufenweise angehoben.

Regelaltersgrenze nach Geburtsjahrgang
GeburtsjahrgangRegelaltersgrenze
bis 194665 Jahre
1947 bis 195765 Jahre und 1 bis 11 Monate
195866 Jahre
195966 Jahre und 2 Monate
196066 Jahre und 4 Monate
196166 Jahre und 6 Monate
196266 Jahre und 8 Monate
196366 Jahre und 10 Monate
ab 196467 Jahre

Was von der Bruttorente abgeht

Auch als Rentnerin bist du kranken- und pflegeversichert. Vom allgemeinen Krankenversicherungsbeitrag von 14,6 % trägst du die Hälfte, am durchschnittlichen Zusatzbeitrag von 2,9 % ebenfalls. Bleiben 8,75 % für dich. Die Pflegeversicherung mit 3,6 % zahlst du dagegen allein, kinderlose Rentnerinnen zahlen 4,2 %.

Steuern auf die Rente

Der Rechner oben zieht die Einkommensteuer mit ab, für den Fall, dass diese Rente deine einzige Einkunft ist. Wer 2026 erstmals Rente bezieht, versteuert 84 % davon. Dieser Anteil hängt am Jahr deines Rentenbeginns und bleibt danach ein Leben lang gleich, er steigt seit 2023 um 0,5 Prozentpunkte pro Jahrgang.

Vom steuerpflichtigen Teil gehen noch der Werbungskosten-Pauschbetrag von 102 € nach § 9a Nr. 3 EStG und deine Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung ab. Erst was dann übrig bleibt, trifft auf den Grundfreibetrag von 12.348 €. Wo die Grenze liegt, hängt deshalb an deinem Jahrgang.

Wer 2026 in Rente geht, versteuert 84 % und bleibt bis 1.391 € Bruttorente steuerfrei. Wer 1985 geboren ist und 2052 aufhört, versteuert schon 97 %, dort liegt die Grenze bei 1.235 €. Dieselbe Standardrente von 1.913 € kostet den älteren Jahrgang rund 71 € Steuer im Monat, den jüngeren rund 114 €. Weitere Einkünfte erhöhen die Steuer zusätzlich.

Aktueller Rentenwert

42,52 €

je Entgeltpunkt, seit 1. Juli 2026, davor 40,79 €

Durchschnittsentgelt 2026

51.944 €

vorläufiger Wert, Grundlage für einen Entgeltpunkt

Beitragsbemessungsgrenze

101.400 €

im Jahr, das sind höchstens 1,95 Punkte

Abzüge von der Rente

12,35 %

8,75 % Kranken- und 3,6 % Pflegeversicherung

Grundlage sind die Deutsche Rentenversicherung zur Rentenanpassung 2026 und die Sozialversicherungsrechengrößen-Verordnung 2026, gerechnet nach §§ 63 bis 77 SGB VI. Stand August 2026. Keine Rechtsberatung, deine verbindliche Zahl steht in deiner Renteninformation.

Rentenpunkte

Rentenpunkte: was ein Punkt bringt und was er kostet

Rentenpunkte heißen im Gesetz Entgeltpunkte und meinen dasselbe. Sie sind die einzige Größe, aus der deine spätere Rente entsteht.

Rentenpunkte im Jahr = Bruttojahresgehalt ÷ Durchschnittsentgelt

Verdienst du in einem Jahr genau so viel wie der Durchschnitt aller Versicherten, bekommst du einen Punkt. 2026 liegt dieses Durchschnittsentgelt bei 51.944 € im Jahr, also rund 4.329 € im Monat. Bei 3.000 € brutto sind es 36.000 € geteilt durch 51.944 €, also 0,69 Punkte für dieses Jahr.

So berechnest du deine Rentenpunkte

Die Rentenkasse macht diese Division für jedes einzelne Beitragsjahr, jeweils mit dem damals gültigen Durchschnittsentgelt, und addiert alles auf. Bei 3.500 € im Monat sind das 42.000 € geteilt durch 51.944 € und damit 0,81 Punkte. Deshalb bringen die Jahre mit dem höchsten Gehalt am meisten, während ein Jahr ohne Beiträge gar nichts bringt. Wie viele Punkte du bereits gesammelt hast, steht in deiner Renteninformation. Der Rechner oben schätzt sie aus deinem heutigen Gehalt.

Rentenpunkte-Tabelle: was deine Punkte an Rente ergeben

Ein Punkt ist seit dem 1. Juli 2026 genau 42,52 € monatliche Rente wert. Der Rest ist Multiplikation. Netto heißt in der Tabelle: nach 8,75 % Krankenversicherung und 3,6 % Pflegeversicherung, vor Steuern.

Rentenpunkte-Tabelle: monatliche Rente brutto und netto je Anzahl gesammelter Rentenpunkte
Gesammelte PunkteRente bruttoRente netto
1 Punkt42,52 €37,27 €
5 Punkte212,60 €186,34 €
10 Punkte425,20 €372,69 €
20 Punkte850,40 €745,38 €
30 Punkte1.275,60 €1.118,06 €
40 Punkte1.700,80 €1.490,75 €
45 Punkte1.913,40 €1.677,10 €
50 Punkte2.126,00 €1.863,44 €

Wie viele Rentenpunkte sind normal?

Die Rentenversicherung rechnet ihre Standardrente mit 45 Punkten, also 45 Jahren mit exakt durchschnittlichem Verdienst. Das ergibt 1.913,40 € brutto und 1.677,10 € netto. Diese Zahl ist ein Rechenmodell, keine Beschreibung der Wirklichkeit. Die meisten liegen darunter, Frauen deutlich, weil Erziehungsjahre und reduzierte Stunden Punkte kosten. Realistisch sind für viele 30 bis 40 Punkte, und damit 1.275,60 € bis 1.700,80 € brutto.

Wie viele Rentenpunkte pro Jahr höchstens gehen

Bei 1,95 ist Schluss. Die Beitragsbemessungsgrenze liegt 2026 bei 101.400 € im Jahr, geteilt durch das Durchschnittsentgelt von 51.944 € sind das 1,95 Punkte. Wer mehr als 8.450 € im Monat verdient, zahlt auf den Teil darüber keine Beiträge mehr und sammelt dafür auch keine Punkte. Nach oben ist die gesetzliche Rente also gedeckelt, nach unten nicht.

Rentenpunkte kaufen: Kosten und Rechnung

Punkte lassen sich unter zwei Bedingungen dazukaufen. Ab 50 kannst du nach § 187a SGB VI Abschläge einer vorgezogenen Rente ausgleichen. Wer nicht pflichtversichert ist, kann freiwillige Beiträge zahlen. Als Faustzahl kostet ein Punkt 2026 rund 9.661,58 €, das ist das Durchschnittsentgelt mal dem Beitragssatz von 18,6 %.

Kosten für zusätzlich gekaufte Rentenpunkte und die daraus entstehende monatliche Rente
ZusätzlichKosten einmaligRente bruttoRente netto
1 Punkt9.661,58 €42,52 €37,27 €
2 Punkte19.323,17 €85,04 €74,54 €
5 Punkte48.307,92 €212,60 €186,34 €

Rechne kurz nach, ob sich das trägt: 9.661,58 € geteilt durch 42,52 € sind 227 Monate, also knapp 19 Jahre bis der Einsatz wieder drin ist. Nach Kranken- und Pflegeversicherung bleiben je Punkt 37,27 €, dann dauert es rund 22 Jahre. Dafür läuft die Rente lebenslang und steigt mit jeder Rentenanpassung mit. Deine verbindliche Summe rechnet die Rentenversicherung individuell aus, hier steht nur die Größenordnung.

Rentenpunkte für Kinder und für Pflege

Punkte entstehen nicht nur aus Gehalt. Für jedes ab 1992 geborene Kind rechnet die Rentenversicherung drei Jahre mit je einem vollen Punkt an, auch wenn du in dieser Zeit nicht arbeitest. Wer regelmäßig einen Angehörigen pflegt, bekommt ebenfalls Punkte, ihre Höhe hängt am Pflegegrad. Beides musst du beantragen, automatisch passiert das nicht. Was Teilzeitjahre dagegen kosten, rechnet dir der Teilzeit-Rechner aus.

Beispiele

Wie viel Rente bei welchem Gehalt

Alle Werte mit 40 Beitragsjahren, Rentenbeginn zur Regelaltersgrenze und dem Rentenwert von 42,52 €.

Bruttogehalt, Entgeltpunkte pro Jahr und Rente nach 40 Beitragsjahren
Brutto im MonatPunkte pro JahrRente bruttoRente netto
2.000 €0,46786 €689 €
2.500 €0,58982 €861 €
3.000 €0,691.179 €1.033 €
3.500 €0,811.375 €1.205 €
4.000 €0,921.572 €1.378 €
5.000 €1,161.965 €1.722 €
6.000 €1,392.357 €2.066 €

Netto heißt hier: nach 8,75 % Krankenversicherung und 3,6 % Pflegeversicherung, vor Steuern. Wer 45 statt 40 Jahre einzahlt, kommt bei 4.000 € brutto auf rund 1.768 € statt 1.572 €.

Was von der Bruttorente übrig bleibt

Die Tabelle zeigt die Abzüge für Rentnerinnen mit Kind. Ohne Kinder liegt der Pflegebeitrag bei 4,2 %, aus 2.700 € brutto werden dann 2.350,35 € statt 2.366,55 €.

Abzüge für Kranken- und Pflegeversicherung von der Bruttorente
BruttorenteKranken­versicherungPflege­versicherungbleibt
1.000 €87,50 €36,00 €876,50 €
1.500 €131,25 €54,00 €1.314,75 €
2.000 €175,00 €72,00 €1.753,00 €
2.700 €236,25 €97,20 €2.366,55 €

Was ein früherer Rentenbeginn kostet

Gerechnet mit Jahrgang 1964 und später, also einer Regelaltersgrenze von 67, und mit 1.500 € Bruttorente. Der Abschlag endet nicht mit dem Erreichen der Regelaltersgrenze.

Abschläge und Zuschläge nach Rentenbeginn bei Jahrgang 1964 und später
Rente mitAbweichungZugangsfaktoraus 1.500 €
63 Jahren48 Monate früher14,4 % weniger1.284 €
64 Jahren36 Monate früher10,8 % weniger1.338 €
65 Jahren24 Monate früher7,2 % weniger1.392 €
66 Jahren12 Monate früher3,6 % weniger1.446 €
67 JahrenRegelaltersgrenzevoller Betrag1.500 €
68 Jahren12 Monate später6,0 % mehr1.590 €
69 Jahren24 Monate später12,0 % mehr1.680 €
Die gemessene Lücke

Warum Frauen im Schnitt weniger Rente bekommen

Die Rentenkasse zahlt dir aus, was du ihr an Erwerbsjahren mitgegeben hast. Bei Frauen sind es im Schnitt weniger, und das hat Gründe, die sich benennen lassen.

24,2 % weniger im Alter

Frauen ab 65 bezogen 1.820 € Alterseinkünfte im Monat, Männer 2.400 €. Das sind 24,2 % weniger, so misst das Statistische Bundesamt den Gender Pension Gap (EU-SILC 2025, veröffentlicht am 09.04.2026). Rechnet man Hinterbliebenenrenten heraus, bleiben also nur die selbst erarbeiteten Ansprüche, sind es 36,0 %.

Woran das liegt

An den Punkten, die in einzelnen Jahren fehlen. Reduzierte Stunden und Erziehungszeiten senken den Verdienst, aus dem die Rentenkasse rechnet. Wie viel genau, zeigt dir der Teilzeit-Rechner.

Jeder Punkt zählt gleich

Die Formel kennt kein Geschlecht. Ein zusätzlicher Entgeltpunkt bringt dir dieselben 42,52 € wie jedem anderen. Zehn Punkte mehr sind 425,20 € brutto im Monat, ein Leben lang.

Diese Lücke entsteht durch Jahre, die niemand zurückdrehen kann. Planbar ist nur, was daneben aufgebaut wird. Wie groß der Abstand zwischen deiner Rente und deinem Wunschleben ist, zeigt dir der Rentenlücken-Rechner.

Fragen

Häufige Fragen zum Rentenrechner

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