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Private-Altersvorsorge-Rechner

Wie viel musst du privat zurücklegen, damit im Alter genug da ist? Trag deine Zahlen ein und sieh in wenigen Sekunden, welche Zusatzrente daraus wird. Kostenlos und ohne Anmeldung.

Tipp: Du kannst jeden Wert auch direkt ins Feld eintippen, auch mit Komma und mit 0.

Deine Zusatzrente ab 67

1.365 €/ Monat

das sind 724 € in heutigem Geld

heute, mit 35mit 67
Du zahlst ein

76.800 €

Die Rendite bringt

148.425 €

Bis 67 kommen nach dieser Rechnung 225.225 € zusammen, in heutiger Kaufkraft 119.512 €.

Welcher Weg dorthin zu dir passt, schauen wir uns gemeinsam an, kostenlos.

So viel arbeitet die Rendite für dich

148.425 €

in 32 Jahren bis zu deiner Rente

Sicher dir deinen Plan
Anleitung

So nutzt du den Private-Altersvorsorge-Rechner

Fünf Angaben genügen. Du musst nichts vorbereiten und keine Unterlagen heraussuchen.

Dein Alter

Daraus ergibt sich, wie viele Jahre dein Geld noch arbeiten kann. Wir rechnen bis 67, der Regelaltersgrenze. Die Zeit ist der stärkste Hebel im Rechner, stärker als die Höhe deiner Rate.

Sparrate oder Wunschrente

Oben schaltest du die Richtung um. Entweder du trägst ein, was du monatlich zurücklegen kannst, oder du sagst, wie viel Zusatzrente du dir wünschst.

Schon vorhandenes Kapital

Alles, was du für später bereits zurückgelegt hast, etwa in einem Depot. Dieser Betrag läuft die ganze Zeit mit. Wenn du bei null anfängst, lass das Feld auf 0 €.

Rendite beim Sparen

Wir starten mit 6 %. Für breit gestreute Aktien-ETFs über zwanzig Jahre und mehr ist das vorsichtig gerechnet. Garantiert ist die Zahl nicht, deshalb kannst du sie nach unten schieben.

Rendite im Ruhestand

Dein Kapital ist ab 67 nicht weg, der noch nicht ausgezahlte Teil arbeitet weiter. Voreingestellt sind 4 %, weniger als beim Sparen, weil ein Depot im Ruhestand meist vorsichtiger steht. Auf 0 % siehst du die Rechnung ohne jede Wertentwicklung.

Rechenweg

So rechnet der Rechner

Damit du weißt, worauf die Zahlen beruhen. Für die Nutzung brauchst du diesen Teil nicht.

Von der Sparrate zur Zusatzrente

Zuerst wächst dein Geld bis zum Rentenbeginn. Wir rechnen wie die gängigen deutschen Sparrechner: Die Rendite wird zum Jahresende gutgeschrieben, unterjährige Raten werden anteilig verzinst. Aus dem Kapital mit 67 wird dann deine monatliche Rente, verteilt über 20 Ruhestandsjahre. Der noch nicht ausgezahlte Teil bleibt in diesen Jahren angelegt und arbeitet mit der Rendite weiter, die du im Rechner einstellst. Am Ende der 20 Jahre ist das Kapital aufgebraucht.

Von der Wunschrente zur Sparrate

In der zweiten Richtung geht der Rechner denselben Weg rückwärts. Deine Wunschrente meinen wir dabei in heutigem Geld, weil Menschen so denken. Der Betrag wird erst mit 2 % Inflation auf deinen Rentenbeginn hochgerechnet und dann in Kapital umgerechnet. Deshalb steht im Ergebnis eine höhere Rate, als du vielleicht erwartet hast: Sie berücksichtigt, dass 500 € in dreißig Jahren weniger kaufen als heute.

Warum die Rendite im Ruhestand so viel ausmacht

Mit 67 hört dein Geld nicht auf zu arbeiten. Ausgezahlt wird Monat für Monat, der Rest bleibt angelegt. Wie viel das ausmacht, siehst du hier an 200.000 € über 20 Ruhestandsjahre. Voreingestellt sind 4 %, dieselbe vorsichtige Annahme wie in unserem Entnahmeplan-Rechner:

Monatliche Rente aus 200.000 € über 20 Jahre, je nach Rendite im Ruhestand
Rendite im RuhestandRente pro Monat
0 %, ganz ohne Wertentwicklung833 €
4 % (Voreinstellung des Rechners)1.212 €
6 % pro Jahr1.433 €

Zwischen der ersten und der letzten Zeile liegen 600 € im Monat, bei identischem Kapital. Wer ganz ohne Wertentwicklung planen möchte, stellt den Regler auf 0 % und sieht sofort, was dann bleibt. Wie du in dieser Phase am besten entnimmst, rechnest du im Entnahmeplan-Rechner durch.

Beispiele

Was dabei herauskommt, in echten Zahlen

Alle Werte ohne Startkapital, gespart bis 67 mit 6 % Rendite und verteilt auf 20 Ruhestandsjahre mit 4 %. Du kannst jede Zeile oben nachrechnen.

Was aus 200 € im Monat wird

Dieselbe Rate, nur zu unterschiedlichen Zeitpunkten begonnen. Die letzte Spalte ist die ehrlichste: Sie zeigt, was die Rente in heutigem Geld wert ist.

Ergebnis von 200 € monatlicher Sparrate je nach Startalter
Start mitEingezahltKapital mit 67Zusatzrentein heutigem Geld
25 Jahren100.800 €436.005 €2.642 €1.150 €
30 Jahren88.800 €315.370 €1.911 €918 €
40 Jahren64.800 €157.863 €957 €560 €
50 Jahren40.800 €69.912 €424 €303 €
55 Jahren28.800 €41.804 €253 €200 €

Was 500 € Zusatzrente kosten

Hier die Gegenrichtung. Gewünscht sind 500 € im Monat in heutiger Kaufkraft. Die letzte Spalte zeigt, welchen Anteil am nötigen Kapital die Rendite übernimmt und welchen du selbst trägst.

Nötige Sparrate für 500 € Zusatzrente je nach Startalter
Start mitNötige SparrateKapital mit 67davon aus Rendite
25 Jahren87 €189.548 €77 %
30 Jahren109 €171.679 €72 %
40 Jahren179 €140.837 €59 %
50 Jahren331 €115.535 €42 %
55 Jahren501 €104.644 €31 %

Zwei Dinge fallen auf. Der nötige Kapitalbedarf sinkt mit dem Alter, weil die Inflation weniger Zeit hat. Trotzdem steigt die Rate stark, weil die Rendite immer weniger übernimmt. Mit 25 stemmt sie gut drei Viertel des Kapitals, mit 55 nur noch knapp ein Drittel. Wie viel Zusatzrente du überhaupt brauchst, findest du im Rentenlücken-Rechner heraus.

Überblick

Die Wege in die private Altersvorsorge

Wie viel du brauchst, weißt du jetzt. Bleibt die Frage, worüber du es aufbaust. Hier steht, was die gängigen Wege unterscheidet, ohne Empfehlung für ein Produkt.

Vergleich der Wege in die private Altersvorsorge
WegFlexibilitätFörderungSteuer bei Auszahlung
ETF-Sparplan im DepotSehr hoch. Rate jederzeit ändern oder pausierenKeine staatliche Förderung26,375 % auf den Gewinn, bei Aktienfonds sind 30 % davon freigestellt
Altersvorsorgedepot (ab 2027)Gebunden bis frühestens 65Zulage bis 540 € im Jahr, dazu 300 € je KindNachgelagert, versteuert wird erst die Auszahlung
Private RentenversicherungGering. Der Vertrag läuft über JahrzehnteKeine, dafür lebenslange Rente möglichNur der Ertragsanteil, bei Rentenbeginn mit 67 sind das 17 %
Riester-RenteGering. Ab 2027 keine neuen Verträge mehr175 € Grundzulage, 300 € je Kind ab Jahrgang 2008Voll nachgelagert mit deinem persönlichen Steuersatz
Rürup-Rente (Basisrente)Sehr gering. Keine Kündigung, kein Kapital auf einen SchlagBeiträge als Sonderausgaben absetzbarVoll nachgelagert, Auszahlung nur als lebenslange Rente

ETF-Sparplan im Depot

Der flexibelste Weg. Du bestimmst die Rate selbst und kommst im Notfall an das Geld. Breit gestreute ETFs kosten oft nur rund 0,2 % im Jahr. Dafür gibt es keine Förderung, und das Risiko, dass dir das Geld im hohen Alter ausgeht, trägst du selbst. Wie ein Sparplan über die Jahre wächst, siehst du im Zinseszinsrechner.

Das Altersvorsorgedepot ab 2027

Die Reform ist im Mai 2026 in Kraft getreten, angeboten werden die neuen Produkte ab dem 1. Januar 2027. Das Altersvorsorgedepot verbindet Zulagen mit einer freien Anlage in ETFs, eine Beitragsgarantie ist nicht mehr nötig. Der Staat legt bis 360 € Eigenbeitrag im Jahr 50 Cent je Euro drauf, darüber bis 1.800 € noch 25 Cent. Zusammen sind das bis zu 540 € im Jahr, dazu 300 € je Kind. Im Gegenzug kommst du frühestens mit 65 an das Geld.

Private Rentenversicherung

Der klassische Weg, oft fondsgebunden. Größter Vorteil ist die lebenslange Rente: Sie läuft weiter, auch wenn du 95 wirst. Steuerlich ist die Auszahlung günstig, weil nur der Ertragsanteil zählt, bei Rentenbeginn mit 67 sind das 17 %. Dem stehen Kosten gegenüber, die deine Rendite spürbar drücken können. Wie hoch sie ausfallen, steht im Produktinformationsblatt.

Riester-Rente

Für Familien lange attraktiv, weil die Kinderzulage von 300 € je Kind schwer zu schlagen ist. Die Grundzulage liegt bei 175 € im Jahr, dafür zahlst du 4 % deines Vorjahresbruttos ein. Kritisiert wurden die Kosten und die Beitragsgarantie, die kaum Aktienquote zuließ. Ab 2027 gibt es keine neuen Verträge mehr.

Rürup-Rente, auch Basisrente

Gedacht für Selbstständige und für Menschen mit hoher Steuerlast, weil die Beiträge als Sonderausgaben absetzbar sind. Der Preis ist wenig Spielraum: Du kannst nicht kündigen und dir das Kapital nicht auf einen Schlag auszahlen lassen. Für viele Angestellte ist der Steuervorteil zu klein, um das aufzuwiegen.

Und die betriebliche Altersvorsorge?

Sie ist kein privater Weg, gehört aber in jede Planung. Deine Beiträge gehen vom Bruttogehalt ab, dein Arbeitgeber muss mindestens 15 % dazugeben. Dafür ist die Auszahlung später voll steuer- und beitragspflichtig. Ob sich das rechnet, zeigt dir der bAV-Rechner.

Rechtsstand August 2026. Zulagen und Steuerwerte können sich ändern, die Angaben ersetzen keine Steuer- oder Rechtsberatung. Wir prüfen nicht deine bestehenden Verträge und verkaufen dir keinen neuen. Welcher Weg zu deiner Situation passt, klären wir kostenlos im Gespräch.

Ausgangslage

Warum private Altersvorsorge für Frauen anders aussieht

Wer Jahre in Teilzeit gearbeitet hat, startet mit weniger und braucht die private Vorsorge oft am dringendsten.

Später anfangen kostet mehr, als es sich anfühlt

Wer mit 200 € im Monat statt mit 30 erst mit 35 startet, zahlt 12.000 € weniger ein und hat am Ende rund 90.000 € weniger. Der größere Teil dieser Lücke ist die Rendite, die aus den fehlenden Jahren nie entstanden ist.

Teilzeit und Care-Arbeit schlagen durch

Reduzierte Stunden senken nicht nur die gesetzliche Rente, sondern auch das, was du privat zurücklegen kannst. Beides trifft dieselbe Lücke, deshalb lohnt sich in diesen Jahren schon eine kleine Rate.

Der Ruhestand fällt länger aus

Statistisch verbringen Frauen mehr Jahre im Ruhestand als Männer. Zwanzig Jahre sind für sie eher die Untergrenze, das Kapital muss also über einen längeren Zeitraum reichen.

Falls du jetzt denkst, für dich sei der Zug abgefahren: Er ist es nicht. Mit 50 und 300 € im Monat kommen bis 67 rund 104.867 € zusammen, davon 43.667 € allein aus der Rendite. Das ist keine Traumrente, aber es ist ein spürbarer Unterschied jeden Monat.

Fragen

Häufige Fragen zur privaten Altersvorsorge

Die Höhe der gesetzlichen Rente rechnen wir auf dieser Seite nicht selbst. Alle Angaben dazu stammen aus dem Rentenrechner, dort steht auch der Rechenweg über Entgeltpunkte und Rentenwert. Stand der Seite: August 2026.

Du kennst deine Zahl. Jetzt bauen wir den Weg dorthin.

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Jenny und Isabelle von Investforwomen