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bAV-Rechner: betriebliche Altersvorsorge berechnen

Sieh in zwei Minuten, was dich die Entgeltumwandlung heute netto kostet und was von deiner Betriebsrente später übrig bleibt. Kostenlos und ohne Anmeldung.

Was möchtest du rechnen?
Veranlagung
Kirchensteuer
Pflegeversicherung

Tipp: Du kannst jeden Wert auch direkt ins Feld eintippen, auch mit Komma und mit 0.

Das kostet dich netto im Monat

112 €

statt 200 € brutto, weil Steuern und Sozialabgaben sinken

Heutein 25 Jahren
In den Vertrag fließen

230 €

davon vom Arbeitgeber

30 €

Bis zum Rentenbeginn wachsen daraus 156.347 €.

Das wären rund 469 € Betriebsrente im Monat.

Deine gesetzliche Rente fällt dafür um rund 49 € niedriger aus.

Ob sich das für dich rechnet, schauen wir uns gemeinsam an, kostenlos.

So viel legen Staat und Arbeitgeber jeden Monat dazu

118 €

bei 200 € Entgeltumwandlung im Monat

Sicher dir deine Strategie

Welche Steuervorteile du bei deiner Vorsorge sonst noch nutzen kannst, liest du auf unserer Seite zu den Steuervorteilen.

Anleitung

So nutzt du den bAV-Rechner

Drei Modi, wenige Angaben. Du musst nichts vorbereiten. Wenn du deine Zahlen nicht kennst, lass die Voreinstellung stehen und schau dir das Muster an.

Bruttogehalt pro Monat

Dein Gehalt vor Steuern und Sozialabgaben, noch ohne Entgeltumwandlung. Daraus ergibt sich, in welchem Steuerbereich du liegst. Je höher dein Steuersatz, desto stärker wirkt die Umwandlung.

Entgeltumwandlung pro Monat

Der Teil deines Bruttogehalts, der in den Vertrag fließt. 2026 bleiben davon bis zu 676 € im Monat steuerfrei, bis zu 338 € auch sozialabgabenfrei. Über 338 € sinkt der Vorteil spürbar.

Jahre bis zur Rente

Wie lange du noch einzahlst. Die Laufzeit entscheidet über das Kapital am Ende und darüber, wie viele Entgeltpunkte dir in der gesetzlichen Rente fehlen werden.

Rechenweg

So rechnet der bAV-Rechner

Alle Werte mit Stand 2026. Wir nennen zu jeder Größe die Fundstelle, damit du die Zahlen prüfen kannst.

Entgeltumwandlung senkt dein Brutto

Wandelst du 200 € im Monat um, sinkt dein steuerpflichtiges Gehalt um genau diese 200 €. Dadurch fällt weniger Lohnsteuer an und weniger Beitrag zur Sozialversicherung. Bei 3.500 € brutto sparst du rund 46 € Steuern und 42 € Sozialabgaben, dein Netto sinkt also nur um etwa 112 € statt um 200 €. Wir rechnen dafür den Einkommensteuertarif nach § 32a EStG in der Fassung 2026 zweimal durch, mit und ohne Umwandlung, und nehmen die Differenz. Ein pauschaler Grenzsteuersatz wäre hier ungenauer.

Der Arbeitgeber legt 15 % drauf

Dein Arbeitgeber spart durch deine Umwandlung ebenfalls Sozialabgaben. Deshalb muss er 15 % des umgewandelten Betrags dazugeben, geregelt in § 1a Abs. 1a BetrAVG. Für Zusagen ab 2019 gilt das sofort, seit 2022 auch für alle älteren Verträge. Das Wort „soweit“ im Gesetz ist wichtig: Verdienst du über der Beitragsbemessungsgrenze, spart dein Arbeitgeber weniger, und der Zuschuss darf kleiner ausfallen. Der Rechner bildet diese Deckelung ab, viele andere addieren stur 15 %.

In der Auszahlphase kommt beides zurück

Was in der Ansparphase steuerfrei war, wird später besteuert. Die Betriebsrente zählt in voller Höhe als sonstige Einkünfte nach § 22 Nr. 5 EStG. Dazu kommen Kranken- und Pflegeversicherung, die du im Ruhestand allein trägst, rund 17,5 % plus 3,6 %. Abgefedert wird das durch den Freibetrag aus § 226 Abs. 2 SGB V: 2026 bleiben 197,75 € im Monat in der Krankenversicherung beitragsfrei. In der Pflegeversicherung gibt es diesen Freibetrag nicht, dort wird oberhalb der Grenze der volle Betrag verbeitragt. Bei einer Kapitalauszahlung rechnet die Kasse zehn Jahre lang mit einem Einhundertzwanzigstel der Summe, so steht es in § 229 Abs. 1 Satz 3 SGB V.

Beispiele

Was 200 € Entgeltumwandlung wirklich kosten

Alle Werte mit den Rechengrößen 2026, Grundtarif ohne Kirchensteuer, mit Kind. Du kannst sie oben nachrechnen.

Netto-Aufwand für 200 € Entgeltumwandlung bei verschiedenen Bruttogehältern
BruttoSteuer gespartAbgaben gespartkostet nettoim Vertrag
2.500 €41 €42 €117 €230 €
3.500 €46 €42 €112 €230 €
4.500 €51 €42 €106 €230 €
6.000 €67 €23 €111 €223 €

Im Vertrag landen jeweils 230 €, weil zu deinen 200 € noch 30 € vom Arbeitgeber kommen. Bei 6.000 € brutto liegst du über der Beitragsbemessungsgrenze der Krankenkasse. Dort spart dein Arbeitgeber weniger, deshalb sinkt sein Zuschuss auf 23 €. Aus 112 € Netto-Aufwand werden bei 3.500 € brutto also 230 € im Vertrag. Über 25 Jahre und mit 6 % Rendite wächst das auf rund 156.300 €. In den Vertrag geflossen sind davon 69.000 €, gekostet hat dich das aber nur 33.600 €, nämlich 112 € über 300 Monate. Den Rest tragen die gesparten Steuern, die Sozialabgaben und dein Arbeitgeber.

Einordnung

Wann sich die betriebliche Altersvorsorge für dich lohnt

Es gibt keine Antwort, die für alle gilt. Es gibt aber Punkte, an denen sich die Rechnung dreht.

Spricht dafür

  • Dein Arbeitgeber gibt mehr als die vorgeschriebenen 15 % dazu. Manche Betriebe zahlen 20 % oder mehr.
  • Du hast heute einen hohen Steuersatz und erwartest im Ruhestand einen niedrigeren.
  • Du bleibst lange dabei. Der Vorteil entsteht über die Jahre.
  • Du willst automatisch vorsorgen, ohne jeden Monat daran zu denken.

Spricht dagegen

  • Dein Einkommen liegt nah am Grundfreibetrag. Dann sparst du heute kaum Steuern, zahlst später aber trotzdem Beiträge.
  • Du wechselst häufig den Arbeitgeber und musst den Vertrag immer wieder ruhen lassen.
  • Dein Vertrag hat hohe Abschluss- und Verwaltungskosten.
  • Du brauchst das Geld absehbar früher. An eine bAV kommst du vor dem Ruhestand nicht heran.

Wie groß deine Lücke insgesamt ist, zeigt dir der Rentenlücken-Rechner. Was ein eigener Sparplan daneben leisten würde, rechnest du im Zinseszinsrechner.

Was bei dir anders liegt

Warum die bAV für Frauen anders rechnet

Ob sich eine Entgeltumwandlung lohnt, hängt an deinem Gehalt und daran, wie lange die Rente später laufen muss. Beide Größen fallen bei Frauen im Schnitt anders aus.

Teilzeit trifft doppelt

Wer in Teilzeit arbeitet, wandelt aus einem kleineren Brutto um. Die Steuerersparnis fällt geringer aus, die Minderung der gesetzlichen Rente wiegt anteilig schwerer. Rechne dann lieber mit einem kleineren Betrag.

Mehr Jahre im Ruhestand

Frauen leben im Schnitt länger. Eine lebenslange Betriebsrente ist deshalb oft mehr wert als eine Einmalzahlung, auch wenn die große Summe auf dem Papier verlockender aussieht.

Pausen wirken in beiden Systemen

In Elternzeit und Pflegezeit läuft die Entgeltumwandlung meist nicht weiter. Für dieselben Jahre fehlen dir außerdem Entgeltpunkte in der gesetzlichen Rente, wie viele genau zeigt dir der Rentenrechner. Wer das früh weiß, kann die Lücke bewusst einplanen.

Wir prüfen nicht deinen Vertrag und verkaufen dir keinen neuen. Wir rechnen mit dir durch, was deine Entgeltumwandlung netto kostet und was am Ende bei dir ankommt. Das Gespräch ist kostenlos.

Fragen

Häufige Fragen zur betrieblichen Altersvorsorge

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Jenny und Isabelle von Investforwomen