
Entnahmeplan-Rechner
Der Entnahmerechner zeigt dir, wie lange dein Kapital reicht und wie viel du dir jeden Monat auszahlen lassen kannst. Kostenlos und ohne Anmeldung.
Tipp: Du kannst jeden Wert auch direkt ins Feld eintippen, auch mit Komma und mit 0.
Dein Kapital reicht
26 Jahre und 11 Monate
bei 1.000 € im Monat aus 200.000 €
323.000 €
123.405 €
In 26 Jahren hat dieselbe Entnahme nur noch die Kaufkraft von 598 €.
So viel legt dein Kapital während der Entnahme noch drauf
123.405 €
wenn die Rendite so eintritt wie angenommen
So nutzt du den Entnahmeplan-Rechner
Drei Fragen, ein Rechner. Du wählst oben, welche davon du beantwortet haben willst.
Dein Kapital
Das Vermögen, aus dem du entnehmen willst: ein Depot oder eine ausgezahlte Lebensversicherung. Deine Rücklage für Unvorhergesehenes lässt du besser draußen, sonst rechnest du dir eine Reichweite schön.
Entnahme pro Monat
Was du dir monatlich auszahlen lassen möchtest. Am ehrlichsten wird die Rechnung mit dem Betrag, der dir neben deiner gesetzlichen Rente noch fehlt.
Entnahmedauer
Über wie viele Jahre das Geld reichen soll. Ab 67 sind 25 bis 30 Jahre vorsichtig geplant, denn ein Entnahmeplan, der mit 85 endet, ist keiner.
Rendite pro Jahr
Wie sich dein Kapital während der Entnahme entwickelt. Für Sparpläne rechnen wir bei Investforwomen mit 6 %, hier starten wir bewusst mit 4 %. Ein Depot im Ruhestand ist meist defensiver aufgestellt, und eine zu hohe Annahme lässt deinen Plan auf dem Papier länger reichen, als er es tut.
Gleich bleibend oder steigend
Eine gleich bleibende Entnahme überweist dir immer denselben Betrag. Die steigende wächst jedes Jahr um 2 % und hält damit deinen Lebensstandard. Der Unterschied ist größer, als die meisten erwarten.
So rechnet der Entnahmerechner
Falls du nachvollziehen willst, was im Hintergrund passiert. Für die Nutzung brauchst du das nicht.
Restkapital = Kapital − 12 × Entnahme + Rendite
Diese Rechnung läuft Jahr für Jahr, mit dem Restkapital des Vorjahres als neuem Startwert. Ein Detail entscheidet über das Ergebnis: Weil deine Entnahmen über das Jahr verteilt abfließen, arbeitet nicht mehr das volle Kapital das ganze Jahr mit. Deutsche Rechner setzen dafür den Faktor 6,5 an, dieser ebenso. Deshalb passt sein Ergebnis zu den gängigen Auszahlplanrechnern.
Warum wir hier mit 4 % rechnen und nicht mit 6 %
In allen Sparrechnern von Investforwomen steht 6 % als Voreinstellung, in diesem Rechner 4 %. Das hat zwei Gründe. Ein Depot, aus dem du monatlich entnimmst, ist meist defensiver aufgestellt als eines, das noch dreißig Jahre wachsen darf. Und eine zu hohe Renditeannahme wirkt hier anders als beim Sparen: Beim Sparplan endest du mit weniger Geld als erhofft, beim Entnahmeplan ist das Geld früher leer, als der Plan gesagt hat. Der Regler bleibt in beide Richtungen offen. Dieselbe Annahme nutzt die Auszahlphase im Private-Altersvorsorge-Rechner.
Entnahme mit Kapitalverzehr
Der Normalfall. Du entnimmst mehr, als dein Kapital erwirtschaftet, also schrumpft die Substanz Jahr für Jahr. Am Anfang fällt das kaum auf, weil die Rendite den größten Teil der Entnahme trägt. Gegen Ende geht es schnell, denn je kleiner das Restkapital, desto weniger wirft es ab. Diesen Knick zeigt dir die Kurve im Rechner.
Ewige Rente: Entnahme ohne Kapitalverzehr
Entnimmst du genau so viel, wie dein Kapital abwirft, bleibt die Substanz stehen und die Entnahme läuft unbegrenzt weiter. Bei 200.000 € und 4 % Rendite sind das rund 653 € im Monat. Etwas weniger als 4 % von 200.000 € geteilt durch zwölf, weil dein Geld unterjährig ja schon abfließt und in dieser Zeit nichts mehr verdient. Soll die Entnahme jedes Jahr um 2 % steigen, damit sie mit den Preisen mithält, halbiert sich der Betrag auf 326 €.
Die 4-Prozent-Regel
Die bekannteste Faustregel für Entnahmepläne: Nimm jedes Jahr 4 % deines Startkapitals, dann reicht es einen üblichen Ruhestand lang. Aus 200.000 € wären das 667 € im Monat. Als erster Anhaltspunkt taugt sie, als Plan nicht, denn sie kennt weder deutsche Steuern noch deine Lebenserwartung. Für die Ansparseite findest du den Zinseszinsrechner nebenan.
Wie lange 200.000 € wirklich reichen
Alle Werte mit 4 % Rendite pro Jahr. Die rechte Spalte zeigt, was passiert, wenn die Entnahme jedes Jahr um 2 % steigt. Du kannst alles oben nachrechnen.
| Entnahme | gleich bleibend | steigt mit 2 % |
|---|---|---|
| 500 € / Monat | dauerhaft | 54 Jahre und 5 Monate |
| 750 € / Monat | 52 Jahre | 29 Jahre und 4 Monate |
| 1.000 € / Monat | 26 Jahre und 11 Monate | 20 Jahre und 4 Monate |
| 1.500 € / Monat | 14 Jahre und 6 Monate | 12 Jahre und 7 Monate |
| 2.000 € / Monat | 10 Jahre | 9 Jahre und 2 Monate |
Zwei Zeilen lohnen den zweiten Blick. Bei 500 € im Monat wird das Kapital nie leer, weil die Rendite die Entnahme trägt. Und wer 1.000 € entnimmt, verliert allein durch den Inflationsausgleich mehr als sechs Jahre Reichweite.
Wie viel kannst du monatlich entnehmen?
Die andere Rechenrichtung. Auch hier mit 4 % Rendite und einer gleich bleibenden Entnahme. Die letzte Spalte ist die ewige Rente, bei der dein Kapital erhalten bleibt.
| Kapital | 20 Jahre | 30 Jahre | dauerhaft |
|---|---|---|---|
| 100.000 € | 600 € | 472 € | 326 € |
| 250.000 € | 1.500 € | 1.179 € | 816 € |
| 500.000 € | 3.001 € | 2.358 € | 1.631 € |
Was deine Entnahme in heutigem Geld wert ist
Die Zahl, die fast alle Rechner weglassen. Eine gleich bleibende Entnahme von 1.000 € klingt heute solide. Bei 2 % Inflation pro Jahr kaufst du dir davon später deutlich weniger.
| 1.000 € Entnahme | entsprechen heute |
|---|---|
| in 10 Jahren | 820 € |
| in 20 Jahren | 673 € |
| in 30 Jahren | 552 € |
Nach 30 Jahren ist von der Kaufkraft gut die Hälfte übrig. Stell im Rechner oben auf eine steigende Entnahme um, dann siehst du sofort, was der Ausgleich an Reichweite kostet. Wie stark die Inflation langfristig wirkt, zeigt dir auch der Inflationsrechner.
Warum die Entnahmephase bei Frauen länger dauert
Bei Frauen muss dasselbe Kapital im Schnitt über mehr Jahre tragen, und es fällt zum Start meist kleiner aus.
Die Entnahmephase dauert länger
Mit 65 haben Frauen im Schnitt noch rund drei Jahre mehr vor sich als Männer. Aus 200.000 € bei 4 % lassen sich über 25 Jahre 1.044 € im Monat entnehmen, über 30 Jahre nur noch 943 €. Dieselbe Summe muss also länger tragen.
Und sie beginnt mit weniger
Teilzeit und Care-Arbeit senken die gesetzliche Rente und die Summe, die bis 67 zusammenkommt. Die Lücke, die der Entnahmeplan füllen soll, ist dadurch größer, das Kapital dafür kleiner.
Es ist nicht zu spät
Auch mit 55 oder 60 lässt sich noch etwas bewegen. Wie viel dein vorhandenes Kapital dauerhaft trägt, siehst du oben in wenigen Sekunden. Das ist der ehrlichere Startpunkt als jede Produktbroschüre.
Wie groß die Lücke ist, die dein Entnahmeplan überhaupt füllen muss, rechnest du im Rentenlücken-Rechner. Die Beratung dazu ist bei uns kostenfrei.
Häufige Fragen zum Entnahmeplan
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